publiziert: 17.07.2012 17:41 Uhr
aktualisiert: 19.07.2012 19:57 Uhr
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Spendenaktion für Auber Flüchtlinge

Vivovolo und Montagsspaziergänger sammeln

Um die Lebensbedingungen für die rund 70 Asylsuchenden, die in der Gemeinschaftsunterkunft im unterfränkischen Aub untergebracht sind, ein wenig zu verbessern, starten der gemeinnützige Verein für kulturelle Zusammenarbeit „Vivovolo“ und die Würzburger Montagsspaziergänger eine Spendenaktion. Gebraucht werden Herrenfahrräder, funktionierende PCs, Laptops und Trainingsgeräte.

Aber auch Geldspenden für ÖPNV-Monatskarten, Internetanschlüsse und die Fahrtkosten von ehrenamtlichen Helfern (die zum Beispiel kostenlosen Deutschunterricht geben) sind willkommen: Überweisungen bitte unter dem Stichwort „Aub“ auf das Spendenkonto Nummer 449 364 90 des Vivovolo e.V. bei der Sparkasse Mainfranken, BLZ 790 500 00. Wer Sachspenden abgeben möchte, wendet sich bitte per E-Mail an montagsspaziergang@web.de.

In Aub leben rund 70 Bewohner, aufgrund der abgeschiedenen Lage der Unterkunft in besonders großer Isolation. Mit Internetzugängen und Sportgeräten könnte den Menschen die – teilweise jahrelange – Wartezeit auf die Bearbeitung ihrer Asylanträge ein wenig erleichtert werden. Fahrräder und Monatskarten für den Öffentlichen Nahverkehr würden ihnen im Rahmen der Residenzpflicht ein wenig Mobilität ermöglichen.

„Wirklich nachhaltig verbessert werden die sozialen und alltagspraktischen Einschränkungen für Flüchtlinge, speziell in Bayern, nur durch politische Veränderungen“, weiß Dörte Volk vom Vivovolo e.V. „Aber bis hier nennenswerte Erfolge erzielt werden, wollen wir mit dieser Spendenaktion wenigstens praktische, unbürokratische Hilfe für die Menschen in Aub leisten.“ Am Montag, 23. Juli, findet um 18 Uhr ein weiterer Würzburger Montagsspaziergang zum Thema Asyl- und Ein-wanderungspolitik statt. Anlässlich seines kürzlich gefeierten fünfjährigen Bestehens wird sich der Vivovolo e.V. im Rahmen der Kundgebung am Vierröhrenbrunnen vorstellen.

mr
    
    

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»Alle 68 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

Groschi (1162 Kommentare) am 20.07.2012 11:06

eigentlich wäre es ein leichtes, Asylbewerber aus

Deutschland zu verscheuchen. Man muß ihnen nur beim Deutschkurs Kommentare wie hier vorlesen, dann haben sie die Nase voll vom freundlichen, herzlichen und hilfsbereiten Deutschland.
(2)
RuSch (173 Kommentare) am 20.07.2012 08:15

Denen sollte das Geld gekürzt werden

Manche von denen Reisen durch die Gegend (*)
Reisen kostet Geld.

Zahlen die den Demo-Tourismus von Asylanten-Gehalt,
dann ist das wohl höher als erforderlich
und sollte gekürzt werden.

Zahlen die den Demo-Tourismus von Spenden,
dann sollten die Spenden vom Asylanten-Gehalt
abgezogen werden. Bei Harz4 wird ja auch
vorhandenes Vermögen abgerechnet
(das sich die Menschen vorher erarbeitet haben!).

Generell sollten die Spenden für diese "Schöner-Wohnen"-"Besser-Leben"-"Mehr Geld"
auf ihr "Asylanten-Gehalt" angerechnet werden - wie Vermögen bei Harz4. Warum ist die zuständige Stelle noch nicht aktiv geworden?

Und die Wohnungen in der GU und die Essenspakete welche von denen nicht in Anspruch genommen werden,

weil die nicht fein genug sind,

die könnte man neu vergeben.

(*)
http://www.mainpost.de/regional/franken/Platzverweis-fuer-Asylbewerber;art1727,6904106,E#kommentarformular
(2)
brincity (35 Kommentare) am 19.07.2012 22:16

schuld !

schuld ist unser Staat ! Wenn ich die Leute ins land lasse dann muss ich mich auch um sie kümmern und kann sie nicht jahrelang in die Zelle setzen und warten lassen ohne Arbeit an ein und dem selben Ort ! Dann muss man solche verfahren beschleunigen und den Menschen von Anfang an sagen wie die zukunft ausschaut ! Die hinhaltetaktik über Jahre kostet ein vermögen und fördert die Unzufriedenheit bei diesen Menschen ! Verständlich !!!
(2)
vogelmann (998 Kommentare) am 20.07.2012 05:24

Ja, und warum ist das so?

Weil Deutschland bei diesem Personenkreis aufgrund verhältnismäßig schlaraffenlandähnlicher Zustände äußerst beliebt als "Zufluchtsort" ist. Warum passieren diese Leute denn bei ihrer angeblichen "Flucht" mehrere europäische Staaten, (in denen sie genau so sicher wären) um nach Deutschland zu kommen?

Ergo: Je mehr rein kommen, desto mehr Anträge. Je mehr Anträge, desto mehr Arbeit.
Je mehr Arbeit, desto größer der Zeitaufwand.

Einfache Rechnung, oder? Wem´s nicht passt, ab geht´s! Die Welt ist groß..
(2)
RuSch (173 Kommentare) am 20.07.2012 08:23

Und in den sicheren Drittländern

die zu uns führen (Italien, Griechenland, ...) wollen die Ärmsten, die ja nur ihr blankes Leben retten wollen, ja auch nicht bleiben...
Hätten sie dort ihr Leben nicht schon gerettet?
Ist es dort den edelen Damen und Herren vielleicht dort nicht fein genug?
(1)
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