publiziert: 14.07.2010 16:45 Uhr
aktualisiert: 14.07.2010 17:02 Uhr
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Splashdiving-WM im Dallenbergbad: Wer springt die schönste Arschbombe?

„So viele Zehn-Meter-Türme gibt's in Deutschland nicht – und das Dallenbergbad ist einfach eine tolle Location.“ Die Frage, warum Würzburg am Wochenende die sechsten Arschbomben-Weltmeisterschaft ausrichten darf, hat Oliver Schill, Organisationschef und Bundestrainer in Personalunion, schnell beantwortet.

  • Aufgespritzt: Rund 100 Frauen und Männer springen am Samstag und Sonntag im Dallenbergbad um die Arschbomben-Weltmeisterschaft.
    Foto: DPA
Bild von

Wobei Schill die Arschbomben-WM lieber etwas vornehmer und sportlicher „Splashdiving World Championship“ nennt.

Die Veranstaltung (Samstag 11 bis 18 Uhr; Sonntag 10 bis 14 Uhr) verspricht jedenfalls jede Menge Spaß – fürs Publikum und für die rund 100 Teilnehmer aus Deutschland und den Nachbarländern. Sogar ein Springer von den Philippinen ist mit dabei.

Weltrekord-Versuch

Spektakulärer Höhepunkt für die Zuschauer soll am Sonntagmittag eine Arschbombe aus 40 Metern Höhe sein. Weltrekordler Christian „Elvis“ Guth (26) will seine im Vorjahr bei der WM in Essen aufgestellte Bestleistung von 35 Metern noch einmal überbieten.

Nie zuvor ist ein Mensch aus solch einer Höhe ins Wasser gesprungen, sagt Schill.

Der Bayreuther Arschbomben-Star, der ansonsten auch als Stuntman gefragt ist, wird im Dallenbergbad von einem Spezialgerüst springen, das an einem Kranwagen hängt.

Guth gilt seit Jahren als Aushängeschild einer Fun-Sportart, die immer mehr für Aufsehen sorgt. Die Athleten sind zwischen zwölf und 28 Jahre alt.

Neben dem Weltrekord-Versuch gibt es Wettbewerbe für Frauen, Männer und Junioren vom frisch umgebauten Turm (wir berichteten) aus fünf und zehn Metern Höhe. Neben den Einzelsiegern werden Meister im Synchron-Springen gekürt.

Mit etwa 45 Stundenkilometern kommen die Arschbomber auf der Wasseroberfläche auf. Anders als beim klassischen olympischen Turm- und Kunstspringen bekommt nicht derjenige die besten Noten, der möglichst geräuschlos ins Becken eintaucht, sondern der Springer, der am meisten und am lautesten spritzt. Schill: „Die Fontäne fließt in die Bewertung ein.“

Größter Rivale des mehrfachen Titelträgers Guth ist der 17-Jährige Felix Hirt, der ebenfalls aus Bayreuth stammt und bereits vor zwei Jahren zusammen mit seinem großen Vorbild Synchron-Weltmeister wurde und die Junioren-Wertung gewann.

Die Springer hoffen auf viele Zuschauer. Angesichts der Hitze dürften die auch kommen. Und wenn ein Würzburger Lust hat, sich mit den Cracks zu messen? Offizieller Meldeschluss war schon, sagt Organisator Schill. „Doch wenn einer ganz nett bittet, ist schon mal eine Ausnahme möglich.“

Mehr Infos zur WM:

www.splashdiving.com

Von unserem Redaktionsmitglied Michael Czygan
    
    

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Die neuesten Kommentare

lodi (104 Kommentare) am 16.07.2010 05:43

alles nix gegen...

... die Kampagne vom Stadtjugendring PIMP YOUR FREIZEIT
(0)
Martmar (193 Kommentare) am 15.07.2010 07:26

Splashdiving

Splashdiving World Championship, Public Viewing, for sale, downhill biken, Performance, Event..... gibt es denn niemand mehr der diesen anglizismen oder denglisch Einhalt gebietet?? Jede Veranstaltungseinladungen werden heutzutage mit überflüssigen und ärgerlichen Anglizismen überschwemmt. Manchmal fragt man sich, ob die Veranstalter einfach die passenden deutschen Begriffe nicht oder überhaupt noch kennen traurig
Es heißt wie es ist "Arschbombe" und nix anderes grinsen
(0)
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