aktualisiert: 26.05.2010 15:41 Uhr
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WÜRZBURG
Stadt holt sich von den Leightons eine gut erhaltene Skater-Anlage
Schnäppchen aus der US-Kaserne – neuer Standort in Versbach?
Obwohl die Finanzlage der Stadt es eigentlich längst nicht mehr zulässt, Geld für Vergnügen jeglicher Art auszugeben, hat der Stadtrat mehrheitlich zugestimmt, 15 200 Euro für eine Skater-Anlage zusätzlich in die Finanzplanung 2010 aufzunehmen.
Die komfortable Anlage steht auf dem eingezäunten Areal der Leighton-Kaserne, in jenem Bereich, den der Freistaat für die Erweiterung der Universität gekauft hat.
Weil die Alma Julia es eilig hat und es in die Bauphase geht, musste jetzt schnell entschieden werden.
Denn genau der Bereich der Skater-Anlage wird für die Verlegung von Leitungen gebraucht und muss noch im Juni geräumt werden.
Besonders SPD-Stadtrat Alexander Kolbow hat sich dafür stark gemacht, die Anlage für Würzburgs Jugendliche zu retten. Seine Fraktion hatte die Angelegenheit zum Antrag erhoben und die 15 200 Euro zusätzlich im aktuellen Haushalt beantragt.
Das ist genau jene Summe, die der Abbau der Betonteile durch eine Spezialfirma kostet.
Vor der entscheidenden Sitzung hatten sich bereits Vertreter des Sozialreferats mit Referent Robert Scheller vom Zustand der Skater-Anlage ein Bild gemacht. Die Beton-Bauteile einer deutschen Firma seien in gutem Zustand.
Der wirkliche Wert wird auf über 40 000 Euro geschätzt. Die Universität schenkt die Anlage der Stadt. Die möchte aber von der Uni, dass diese noch Bares oben drauflegt, weil diese für die Demontage und Entsorgung der Betonteile auf jeden Fall hohe Kosten hätte.
Während die Stadt bisher mit den 15 200 Euro nur den Abbau, nicht aber den Transport und Wiederaufbau finanziert hat. Entsprechend soll die Verwaltung mit der Uni über eine finanzielle Beteiligung verhandeln, lautet der Auftrag des Stadtrats.
Inzwischen ist auch bereits ein neuer Standort in Aussicht genommen: der Rochusplatz in Versbach. Eine geeignete Fläche zu finden ist nicht einfach, so Sozialreferent Scheller.
Die Anlage steht auf einem Areal von 700 Quadratmetern. Mindestens 400 davon werden gebraucht, um sie wieder auf einem ebenen, fein asphaltierten Untergrund aufzustellen. Auf dem Rochusplatz besteht bereits eine Skater-Anlage mit mobilen Rampen, die für das alljährliche Rochusfest entfernt werden können.
Eine feste Anlage sei dort aber auch denkbar, weil der Sportbund mit seinem Rochusfest ohnehin näher an die Halle rücken will. Platz für ein Festzelt wäre dann trotzdem noch.
Richtig sei natürlich auch, dass der Rochusplatz mit einer fest installierten Skater-Anlage dann nur noch eingeschränkt nutzbar ist.
Für die CSU gab Fraktionschef Thomas Schmitt seine Zustimmung für die Übernahme der Skater-Anlage. Er konnte sich aber auch vorstellen, einen Standort im Ringpark zu suchen, der für die Nutzer aus der ganzen Stadt zentraler liegt.
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naitsabeS (2 Kommentare) am 28.05.2010 11:46
ZENTRALER WIRKLICHER SKATEPARKWürzburg braucht (soziologisch&pädagogisch und im Vergleich mit ähnlich großen Städten unbestritten!) schnell&dringend einen ZENTRALEN Skatepark, womit der Rochusplatz als neuer Standort der Leighton-Obstacles nicht in Frage kommt -selbst ewig mit dem Bus rausgefahren muß man dann noch ein ganzes Stück zu Fuß den Berg hoch-, zumal der Skatepark Rochus skateboardtech. eh schon der attraktivste der Region ist, und somit besser andere Stadtteile aufgewertet werden sollten!Was spricht gegen ein Aufstellen am Main unter der Brücke -den CONCRET-Elementen kann das Hochwasser nichts! Anyways, ist es sehr gut, die Teile für kleines Geld weiterzuverwenden (unabhängig davon, was ich -selbst seit Jahren aktiver Skater- von diesbzgl. Betonfertighindernissen halte). Apropos: bei der Gelegenheit könnte man sich auch mal längst überfällige Gedanken darüber machen, ob die Ramps, die sonst am Wagnerplatz/Grombühl standen jetzt unzugänglich im Bauhof oder so gut untergebracht sind? |
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mohnkuchen (3 Kommentare) am 27.05.2010 08:01
...Eine zentralere Fläche als Versbach mit akzeptabler Lärmbelästigung wäre viel wert. Die letzten Jahre waren Horden von Jugendlichen auf selten genutzten (oder ausrangierten, wer weiß) Bahnsteigen in der Nähe des Hauptbahnhofs unterwegs. Der Schall trägt ungeheuer weit und in den Sommerferien ist da leider um 22 Uhr noch lange nicht Ende. Plock. Klack. Yeeeah! |
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reutjo (1660 Kommentare) am 26.05.2010 20:06
mhm.......?! :1. "einen geschenkten Gaul, guckt man nicht ins Maul!"2. Ringpark.... wo denn ? gibts da so eine grosse Fläche..? (man bedenke .. es müssten evt. Bäume gefällt, Boden gerodet UND betoniert bzw. geteert werden). Kann man das... im "Lindahl-Denkmal" ??? Der entlegene Platz in Versbach ist auch nicht das Gelbe vom Ei. An den Mainwiesen, unter der 'Einheits-Brücke', könnte man es doch aufbauen. Das ist zentraler gelegen und auch leichter errechbar. 'Fast' ohne Störung der Nachbarn. |
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