aktualisiert: 28.01.2009 18:01 Uhr
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WÜRZBURG
Stadtbild: Experten sollen helfen
OB und Verschönerungsverein einer Meinung: Baukunstbeirat wird Stadt gut tun
Forum-Gebäude, s.Oliver-Neubau oder neues Hochhaus in der Augustinerstraße: Vor der Entscheidung über solche Aufreger-Themen soll der Stadtrat künftig von einem Experten-Gremium beraten werden. Oberbürgermeister Georg Rosenthal und die großen Fraktionen wollen so die Diskussion um stadtbildprägende Bauprojekte transparenter machen.
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Wäre das Forum-Gebäude so gebaut worden, wenn sich ein Baukunstbeirat öffentlich mit den Plänen befasst hätte?FOTO THOMAS OBERMEIER -
Ein weiterer stadtbildprägender Bau, der in einem Baukunstbeirat Thema gewesen wäre, entsteht zur Zeit mit dem neuen s.Oliver-Hauptgeschäft am oberen Markt. Die alte VR-Bank ist dort inzwischen komplett abgerissen. Wie die Pressestelle von s.Oliver mitteilt, hat der Frost zu leichten Verzögerungen geführt. Im Lauf des Februar soll die Errichtung des neuen Gebäudes beginnen.THOMAS OBERMEIERFOTO
Architekten fordern ihn schon lange, die Grünen-Fraktion beantragte ihn Anfang vergangenen Jahres und OB Rosenthal versprach ihn bei seinem Amtsantritt:
Ein Baukunstbeirat soll den Stadtrat künftig bei wichtigen Entscheidungen zum Stadtbild beraten.
Jetzt liegt ein Entwurf über Zusammensetzung und Arbeitsweise des Gremiums vor.
Im Februar soll der Stadtrat über den Vorschlag entscheiden.
Nach Informationen aus dem Rathaus soll sich die Kommission für Stadtgestaltung aus OB, Stadtbaurat, renommierten Architekten, die während ihrer Mitarbeit im Gremium nicht in Würzburg tätig sein dürfen, Stadträten und dem Stadtheimatpfleger zusammensetzen.
Dieses Ehrenamt muss noch neu besetzt werden. „Der OB möchte, dass das Gremium öffentlich tagt“, erklärt Pressesprecher Christian Weiß.
Da sind sich die Vorsitzenden der großen Stadtratsfraktionen mit Rosenthal einig.
„Ich wünsche mir ein hohes Maß an Öffentlichkeit, da es in der Vergangenheit ja gerade kritisiert wurde, dass es an öffentlicher Diskussion fehlt“, erklärt CSU-Fraktionsvorsitzender Thomas Schmitt.
Er persönlich glaubt, dass ein breiter Diskurs über wichtige Bauprojekte der Stadt gut tun würde.
Auch Kollege Hans Werner Loew von der SPD will „den Meinungsbildungsprozess so transparent wie möglich gestalten.“ Denn alles, was hinter verschlossenen Türen passiert, würde Vermutungen schüren.
Wichtig ist Loew auch...
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