publiziert: 26.01.2012 19:17 Uhr
aktualisiert: 26.01.2012 20:55 Uhr
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Standpunkt: Eine Frage der Moral

Dass bestimmten Berufsgruppen Sonderkonditionen eingeräumt werden, ist heutzutage gang und gäbe. Beschäftigte im öffentlichen Dienst bekommen beispielsweise günstigere Versicherungen, Journalisten erhalten Presserabatte und Mitarbeiter großer Kaufhäuser können beim Personalverkauf Schnäppchen erstehen. Beamte, dazu zählen auch Bürgermeister, müssen jedoch jeden Anschein vermeiden, bei ihrer Amtsführung für persönliche Vorteile empfänglich zu sein. Besondere Vergünstigungen bei Privatgeschäften dürfen sie nicht annehmen. Müllmännern hat die Stadt Würzburg sogar verboten, an Weihnachten kleine Geldgeschenke anzunehmen. Über den diskreten Umweg, dass die Gemeinde das Fahrzeug least – und nicht der Bürgermeister – mag juristisch zwar alles in Ordnung sein. Aber moralisch?

Von Thomas Fritz
    
    

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»Alle 9 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

ZellerBock (13 Kommentare) am 27.01.2012 19:23

Das ist keine Frage der Moral!

Was soll denn das? Ein Bürgermeister hat Repräsentationspflichten und braucht dafür einen Dienstwagen. Und wenn deutsche Firmen ein interesse daran haben, dass ein deutsches Modell dafür benutzt wird, dann ist der Preisnachlass doch völlig in Ordnung. Wiegen die die paar Euros die Mehrkosten auf, wenn Fahrzeuge als Dienstwagen gekauft und unterhalten werden? Oder Mietwagen? Nein.
(1)
cimb24 (310 Kommentare) am 27.01.2012 15:59

und grade Müllmänner,

hätten eine ehrliche kleine Anerkennung verdient!

Schlussendlich beseitigen diese Jahr und Tag die Hinterlassenschaften der Konsumgesellschaft.

Oder dreht sich jet zt alles nur noch um die Zeller 1.Bürgermeisterin Frau F.?
(0)
Corrector (19 Kommentare) am 27.01.2012 15:50

Beruf

Bin auch kein Beamter, aber selbstständig
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1958kos (177 Kommentare) am 27.01.2012 06:02

Dann soll ..

die Gemeinde dann eben einen Dienstwagen zur Verfügung stellen.
Mit Sicherheit wird dieser für die Gemeinde teurer kommen, weil sie dann auch den Unterhalt des Wagens zahlen muss, und der Benutzer das Auto eben nicht wie sein Eigentum benutzt. zwinkern
(0)
DMA (696 Kommentare) am 27.01.2012 07:36

warum?

viele Arbeitnehmer müssen die Fahrtkosten aus ihrem Gehalt bestreiten. Soweit ich weiß, bekommen Bürgermeister auch eine Zahlung für ihre Dienste. Das sollte doch genug sein, um die Kosten für die eigene Mobilität tragen zu können
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