aktualisiert: 23.07.2009 13:50 Uhr
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OCHSENFURT
Stuttgarter Architekturbüro gewinnt Wettbewerb für das neue Pfarrzentrum
Sechs Giebel für Ochsenfurt
Die katholische Kirchenstiftung St. Andreas hatte einen Architektenwettbewerb zur Umgestaltung des Pfarrviertels und für ein neues Pfarrzentrum ausgeschrieben. Neun Architektenbüros hatten teilgenommen. Einige aus Ochsenfurt, aber auch Büros aus Würzburg, Kitzingen, München, Stuttgart und Freiburg stellten sich der Herausforderung.
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Die Architektin Jorunn Ragnarsdottir (rechts) stellte ihre Pläne für das neue Ochsenfurter Pfarrzentrum vor.FOTO HELMUT RIENECKER -
Eine strahlende Siegerin, die Architektin Jorunn Ragnarsdottir. Ihr Entwurf für das neue Pfarrzentrum in n Ochsenfurt sorgte nach der Vorstellung des Konzeptes für reichlich Diskussionsstoff.FOTO HELMUT RIENECKER -
So soll das neue Ochsenfurter Pfarrzentrum aussehen: Im Vordergrund die Stadtpfarrkirche, darüber das neue Pfarrzentrum mit den markanten sechs Giebeln. Links davon das nun freistehende Mesnerhaus und die Michaelskapelle.FOTO HELMUT RIENECKER
Herausgekommen sind dabei völlig unterschiedliche Lösungen. V
om Versuch, möglichst viel von der alten Bausubstanz zu erhalten, bis zum völligen Abriss des Vorhandenen und einem fast kompletten Neuanfang.
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates hatten am Mittwoch Abend als erste die Gelegenheit, die Pläne und Modelle der Architekten zu begutachten.
Dabei waren auch Bürgermeister Rainer Friedrich, Vertreter der Kirche und der beteiligten Architekturbüros.
Im Mittelpunkt stand dabei das Konzept der Gewinner des Wettbewerbs, des Stuttgarter Architektenbüros „Lederer, Ragnarsdottir und Oei“.
„Die Architektin stellte den etwa 50 eingeladenen Personen die Pläne des Stuttgarter Büros für das neue Pfarrzentrum mit den sechs markanten Giebeln vor.
Sie hatten sich vorher intensiv mit der Typologie und der vorhandenen städtebaulichen Struktur in Ochsenfurt auseinandergesetzt, erklärte sie.
Dennoch habe sie sich entschlossen das Gebäude am Kirchplatz 7 zu entfernen. Gemeint ist damit das Schwesternhaus.
Das steht zwar unter dem Ensembleschutz der Denkmalbehörde, doch um einen neuen gut proportionierten und zentralen Pfarrplatz zu bekommen, müsse es weichen.
„Wenn man etwas Neues haben will, muss man auch bereit sein, etwas abzugeben“, meint Ragnarsdottir dazu. Das Neue wäre ein Pfarrzentrum, das frei auf dem Platz stehen und dadurch Licht und Luft von allen Seiten bekommen würde.
Von den bestehenden Gebäuden würde nur das Messnerhaus, auch bekannt als Staab's Haus als Hausmeisterwohnung stehen bleiben. Die Michaelskapelle und auch das barocke Pfarrhaus würden durch den vergrößerten Freiraum deutlich aufgewertet werden.
Das Gebäude ist in Längsrichtung zum Haupteingang der Kirche ausgerichtet. Die Eingänge liegen sich gegenüber. „Als würde die Kirche einen Arm ausstrecken“, erläuterte die Architektin.
Im Kellergeschoss sind neben den Technikräumen auch 12 Autostellplätze vorgesehen. Mit einem Aufzug fahren die Autos nach unten. Aus Kostengründen kann darauf aber auch verzichtet werden.
Im Erdgeschoss sind die Gruppenräume für die Ministranten und die Pfadfinder geplant. Daneben auch noch eine Küche und Toilettenanlagen.
Vor den Fenstern...
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hannikl (28 Kommentare) am 22.08.2009 21:49
Total verplant !Wenn ich mir die praktische Nutzung des verplanten neuen Pfarrzentrums vorstelle, vergeht mir jede Lust dieses Gebäude als Gast oder als Ehrenamtlicher Helfer zu nutzen. Als Helfer in der Küche ohne Kontakt zum aktuellen Geschehen im Pfarrsaal, als Bedienung ohne direkten Kontakt in die Küche, ein Ding der Unmöglichkeit !!!Der Besuch der Toilettenanlagen für Personen mir eingeschränkter Beweglichkeit (auch mit Aufzug) ein Ding der Unmöglichkeit !!! Die Architektin soll einmal eine Veranstaltung als Helfer begleiten damit sie merkt, wie Unsinnig ihre Planung ist. Mit freundlichen Grüßen hannikl |
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