Der Tod einer 13-jährigen Schülerin beschäftigt nach wie vor die Staatsanwaltschaft in Würzburg. Das Mädchen stand am Montag, 5. Dezember, gegen 16 Uhr an der Straßenbahn-Haltestelle DJK-Stadion in der Frankfurter Straße. Sie kam vom Unterricht im Sonderpädagogischen Förderzentrum in der Schorkstraße um die Ecke.
Ein gleichaltriger Junge aus der selben Schule schubst das Kind, es fällt nach den polizeilichen Ermittlungen auf die Frankfurter Straße und wird von einem Laster aus Hanau erfasst und überrollt. Die Verletzungen sind so schwer, dass sie noch an der Unfallstelle stirbt. Es dauert einige Tage, bis die Ermittler den Sachverhalt so eindeutig klären können. Die Frage steht aber immer noch im Raum, ob den Unfallfahrer ein Verschulden trifft. Das sollten Experten klären.
Der Unfall ist jetzt fast neun Wochen her, doch das Gutachten der Sachverständigen fehlt immer noch. „Es ist ein komplexer Sachverhalt“, sagt Dr. Dietrich Geuder, Leitender Oberstaatsanwalt in Würzburg und bestätigt, dass es noch keine neuen Erkenntnisse gibt. Und so dauert es noch wohl noch einige Zeit, bis diese Unfallanalyse auch die letzten Unsicherheiten über Schuldzusammenhänge beseitigt.