aktualisiert: 02.06.2009 17:56 Uhr
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WÜRZBURG
Tödliche Attacke auf Obdachlosen mit Hammer und Messer
Ein 35-Jähriger steht im dringenden Verdacht, am Samstagabend in einer Würzburger Obdachlosenunterkunft seinen Zimmerkollegen getötet zu haben. Mit einem Hammer und Messerstichen, wie die Obduktion der Leiche ergab.
Der Mann war gegen 23 Uhr bei der Polizeiinspektion Würzburg-Ost aufgetaucht und hatte erklärt, er habe in seiner Wohnung einen Bekannten erschlagen. Sofort machte sich eine Streifenbesatzung auf den Weg in die Sedanstraße. Dort fand sie eine blutüberströmte männliche Leiche. Der 39-Jährige war durch massive Gewalteinwirkung gestorben.
Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die weiteren Ermittlungen, die zuständige Staatsanwältin machte sich vor Ort ein Bild des Geschehens. Bei dem Tatverdächtigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Wegen gesundheitlicher Probleme wurde der Mann noch in der Nacht in eine Würzburger Klinik gebracht. Dort steht er seitdem unter Polizeibewachung.
Zu den näheren Hintergründen der Bluttat gibt es noch keine Erkenntnisse. Der Getötete ist am Dienstag obduziert worden. Zum Ergebnis der Untersuchung konnte ein Polizeisprecher zunächst nichts sagen. Auch das Tatmotiv ist nach wie vor unklar. Der 35-Jährige Zimmerkollege des Mannes sitzt weiterhin wegen Mordverdachts imGefängnis und hat bisher nichts zu der Bluttat gesagt.
Die Leiche wurde am Dienstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg obduziert. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis wurde das Opfer, das seit gut vier Wochen ein gemeinsames Zimmer mit dem mutmaßlichen Täter bewohnte, durch Schläge mit einem Hammer und Messerstiche getötet, teilt die Polizei mit.
Die Tat dürfte sich bereits in der Nacht zum Samstag bis zum späten Vormittag ereignet haben. Der Ermittlungsrichter hat gegen den Mann am Sonntag Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Seitdem sitzt der Beschuldigte in Untersuchungshaft. Das Motiv ist weiterhin unbekannt.

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