aktualisiert: 21.01.2009 14:36 Uhr
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WÜRZBURG
VVW gegen neues Hochhaus
Augustinerstraße
Mit einem Protestschreiben reagiert der Verschönerungsverein (VVW) auf die städtischen Pläne, dass in der Augustinerstraße anstelle des 78 Jahre alten maroden Ämterhochhauses ein neues entstehen soll. Ohne Not werde dadurch der Altstadt mit ihrer von Kirchtürmen geprägten Stadtsilhouette schwerer Schaden zugefügt, schreibt VVW-Vorsitzender Stefan Kummer in einer Pressemitteilung.
Man vergebe leichtfertig die Chance, durch einen in seiner Höhe begrenzten und in seinen Formen der Altstadt angemessenen Neubau das Stadtbild aufzuwerten.
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„Es ist nicht hinnehmbar, wegen eines möglichst hohen Verkaufserlöses der Stadt und der Renditeüberlegungen eines Investors eine solche Bausünde zu begehen“, entrüstet sich Kummer.
Im Gegensatz zum jetzigen Gebäude werde das geplante Hochhaus eine „extrem störende Dominante und ein Fremdkörper im Stadtbild“ sein.
Erst nach der Fertigstellung werde dem Bürger – ähnlich wie beim Forum am Markt und beim Hotelturm – „das ganze Ausmaß dieser städtebaulichen Sünde bewusst werden“, prophezeit Kummer.
Der Verschönerungsverein fordert deshalb für den Neubau eine Anpassung an die Gebäudehöhen der Nachbarschaft.
Über den Vorhabenplan zum neuen Hochhaus entscheidet der Stadtrat am Donnerstag.
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