publiziert: 08.02.2012 13:33 Uhr
aktualisiert: 08.02.2012 13:41 Uhr
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Verwirrung gestiftet, Beute gemacht

Wechselfallenbetrug im Einkaufsmarkt

In einem Einkaufsmarkt in der Einsteinstraße erbeutete ein Mann am Dienstag gegen 12.30 Uhr 300 Euro indem er an der Kasse einen Stapel von 60 Zehn-Euro-Scheinen zum Wechseln gab. Beim Nachzählen stellte der Kassierer fest, dass es sich nur um 59 Scheine handelt und gab den Stapel zurück. Der Mann holte einen weiteren Zehn-Euro-Schein aus seiner Tasche und legte ihn auf den Stapel. In der Annahme nun 60 Zehn-Euro-Scheine zu halten, legte der Kassierer das Bündel in die Kasse und gab den Gegenwert in 50-Euro-Scheinen heraus. Später stellte sich heraus, dass in der Kasse 300 Euro fehlten. Den mutmaßlichen Trickbetrüger beschreibt die Polizei als etwa 45 Jahre alt, 1,75 Meter groß, schlank, im Sakko und mit braunem Mantel samt Pelz.

Hinweise an: Tel. (09 31) 457-16 30.

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Die neuesten Kommentare

muttzier (151 Kommentare) am 09.02.2012 14:22

@DMA

Richtig!!! Deshalb auf das nächste Bankinstitut verweisen! Die sollten im Geldwechseln ja Profis sein zwinkern
(1)
DMA (696 Kommentare) am 09.02.2012 07:50

Wie kann so ein Trick funktionieren?

Wenn ich 59 Scheine in der Hand habe, dann sage ich: "da fehlt aber noch einer" und warte bis der Schein beikommt. Oder man gibt eben nur für 550€ 50iger raus und die restlichen 4 Zehner in zwei Zwanzigern, wenns denn sein muss. Aber auch dann, wenn man die Scheine wieder komplett zurückgegeben hat, halte ich es für unwahrscheinlich, dass man den Unterschied zwischen 60 und 30 Zehn-Euro-Scheinen nicht merkt (bei einem Schaden von 300€ müssen ja ganze 30 Zehner gefehlt haben), insbesondere, wenn man vorher schon 59 Scheine in der Hand hatte. Fehlte es nicht vielleicht einfach nur an der Fähigkeit, 600 durch 50 zu teilen und dann 12 Fünfziger rauszugeben? Der Wechselfallenbetrug baut ja auf einer Ablenkung durch einen zweiten Mittäter auf, von einer Ablenkung durch eine weitere Person ist hier aber gar nicht die Rede.
(1)
muttzier (151 Kommentare) am 08.02.2012 18:18

Ein Einkaufsmarkt

oder sonstige Gesachäfte sind keine Bank. Bei größerem Geldbetrag sollte auf die nächste Bankfiliale hingewiesen werden. Auf diese Trickbetrüger wurde doch schon vielfach hingewiesen und davor gewarnt. traurig
(1)
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