aktualisiert: 12.02.2012 16:22 Uhr
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WÜRZBURG
Vom „Fertigmachen“ und „falschen Freunden“
Kündigung von Möller-Mitarbeiterin Belinda Brechbilder Thema der Linken-Versammlung
Als ob die Linkspartei in Würzburg nicht schon Probleme genug hat: Die Kündigung von Linken-Stadträtin Belinda Brechbilder als Mitarbeiterin des Würzburger Büros der Bundestagsabgeordneten Kornelia Möller (wir berichteten), sorgte auch bei der Kreisversammlung für Emotionen. Möller ging in die Offensive und nannte erstmals Gründe, weshalb sie die frühere Kreissprecherin entlassen hat.
Da ist unter anderem von Störung des Betriebsfriedens, unentschuldigtem Fehlen, falscher Überstundenabrechnung und fehlender Solidarität gegenüber anderen Mitarbeitern die Rede. Möller betonte, dass sie dass alles nicht habe öffentlich machen wollen. Doch Brechbilder habe nicht nur Hilfs- und Gesprächsangebote ausgeschlagen, sondern zudem mit Hilfe ihrer „falschen Freunde“ wie Linken-Kreissprecher Peter Baumann, Landesvorstandsmitglied Wolfgang Ziller und Gewerkschaftsmann Werner Ring mit ihren Vorwürfen öffentlich wie parteiintern eine Kampagne ausgelöst. Brechbilder habe die Gründe ihrer Kündigung entgegen ihrer Behauptung durchaus gekannt. Sie habe sich aber von Baumann, Ziller und Ring instrumentalisieren lassen, behauptet die MdB: „Du warst ihnen nützlich bei ihren Absichten, ohne vorherigen politischen Einsatz den Kreisverband zu kapern.“
„Wir waren Freunde“
Belinda Brechbilder konterte, teils unter Tränen, den Vorwürfen: Ihre Arbeit sei ordentlich gewesen. Aber nachdem Holger Grünwedel 2011 nicht Schatzmeister wurde, sei sie von ihm und Möller gemobbt worden. Sie spricht von Zwangsurlaub und dem Vorwurf, sie arbeite dem Parteivorsitzendem Klaus Ernst zu. „Wir waren Freunde, aber ihr habt mich nicht unterstützt, sondern fertiggemacht.“
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Die neuesten Kommentare
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klausburkard (874 Kommentare) am 12.02.2012 18:13
eine parteidie in sich uneins ist zerfällt. erst fdp - jetzt linke - wer dann?? |
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peterlesbub (330 Kommentare) am 12.02.2012 19:13
Langtdoch schon..... |
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scheva (100 Kommentare) am 12.02.2012 17:14
Wenn Frau Brechbilder.......ihren Arbeitsplatz ähnlich regelmässig aufgesucht hat wie die Sitzungen des Stadtrats, dem sie angehört, dann kann ich ihren Rauswurf sofort nachvollziehen...
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