aktualisiert: 21.01.2009 14:37 Uhr
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WÜRZBURG
Weichen für das Hochhaus gestellt
Neubau Augustinerstraße 33,90 Meter hoch
Wichtige Weichen haben die Stadträte im Umwelt- und Planungsausschuss am Dienstag für einen Nachfolgebau des Ämterhochhauses in der Augustinerstraße gestellt. Mit großer Mehrheit befürworteten sie den Vorhaben- und Erschließungsplan, der die Rahmenbedingungen für die künftige Bebauung festlegt.
Demnach darf das neue Haus, das die Informica Real Invest errichten will, maximal 33,90 Meter hoch werden. Das ist etwas höher als das jetzige Hochhaus mit 32,65 Metern, aber rund 20 Zentimeter niedriger als der Entwurf des Architektenwettbewerbes.
Gestaltungsfragen werden erst im Rahmen des Bauantrags geklärt. Der Stadtrat hat zum Vorhabenplan am 22. Januar das letzte Wort. Willi Dürrnagel (CSU) kritisierte, dass der Bau zu hoch für das Stadtbild sei.
Doch sein Antrag auf eine Reduzierung um ein Geschoss fand keine Mehrheit. OB Georg Rosenthal appellierte an die Hochhaus-Gegner, die Grundlagen des Architektenwettbewerbes vom vergangenen Jahr zu akzeptieren – und da war die Vorgabe anstelle des alten Hochhauses erneute eines zu errichten.
Wie der OB erwarten sich Aron Schuster (CSU) und Renate Schloßareck (BFW) vom Neubau mit Läden, Büros, und Wohnungen mehr Attraktivität für die Augustinerstraße.
ÖDP-Stadtrat Uwe Dolata zeigte wegen der schlechten Erfahrung mit dem Hotelturm-Bauherrn Skepsis gegenüber dem Investor und wollte wissen, ob man sich auf eine mögliche Illiquidität eingestellt habe.
Laut Stadtbaurat Christian Baumgart sei der Partner bislang immer vertragstreu gewesen und im übrigen habe man alle möglichen Sicherungen in die Verträge eingebaut.
OB Rosenthal rüffelte indes Dolata: Skepsis sei gut, Misstrauen aber nicht gerade investitionsfördernd.“
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