aktualisiert: 31. März 2011, 17:10 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 

UFFENHEIM
Widerstand gegen das Kartellamt

„Wir liefern Wasser stets in bester Trinkwasserqualität und liegen bei allen Parametern deutlich unter den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung“, freute sich Gerhard Moser, Werkleiter der Fernwasserversorgung Franken, bei der Kundenfachtagung.  »mehr

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wilfriedsoddemann (22 Kommentare) am 31.03.2011 14:16

Fäkalien oft auch in Deutschland im Trinkwasser

Im Trinkwasser Deutschlands sind oft auch Fäkalien. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt: „Grenzwertüberschreitungen bei Fäkalkeimen der Trinkwasserverordnung sind in 25%, im Sommer sogar in 33% der Trinkwasserproben. Im Grund- und Trinkwasser Bayerns werden regelmäßig Legionellen nachgewiesen.“ Anderswo in Deutschland wird das kaum anders sein. Das Umweltbundesamt UBA publizierte schon im März 2007, dass seit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung über häufigere Grenzwertüberschreitungen bei coliformen Bakterien geklagt wird. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung hat 2007 über eine stabile und aktive Bakterienpopulation im Trinkwasser der Harzwasserwerke in Braunschweig berichtet. Prof. Exner, Chef der Trinkwasserkommission vom Bundesgesundheitsministerium, hat mehrfach Enterobacter cloacae im aufbereiteten Trinkwasser aus Talsperren gefunden. Das UBA hat bei Berliner Trinkwasseraufbereitungsanlagen nachgewiesen, dass deren Virusfiltration im Mittel 10.000-fach geringer ist als dies die Trinkwasserrichtlinie der Weltgesundheitsorganisation WHO bei Oberflächenwasser seit 2004 fordert. Das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in fertig aufbereiteten Trinkwässern aus der Region Aachen humane Rotaviren mit einer Positivenrate von 20% gefunden. Der erste Zwischenbericht Reine Ruhr in NRW betont die Belastung des Trinkwassers durch Viren.
Verschonen Sie bitte Ihr Kind und sich selbst vor nicht abgekochtem Leitungswasser! Nehmen Sie einmal eine Glaskanne voll Leitungswasser und lassen das Wasser auf der Herdplatte verdampfen. Schauen Sie sich den Abdampfrückstand am Boden der Glaskanne an. Die graue und braune Trübung transportiert die Infektionserreger. Ein weißer Bodenbelag enthält im Wesentlichen unschädliche Magnesium- und Calciumcarbonate, die die Härte des Trinkwassers ausmachen.

Die Wasserversorger sind nahezu zu 100% im BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. organisiert. Am Lobbyisten BDEW hängt der DVGW dran, die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V., die die eigenen technischen Regeln festlegt. Und die Trinkwasserkommission vom Bundesgesundheitsministerium ist zu 50% mit stimmberechtigten Wasserversorgern und mit Professores, die von denen ihre Aufträge bekommen, besetzt. Erkennen Sie die mafiöse Struktur der Wasserversorger?

Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann: Das Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern ist ein Straftatbestand! Wasserwerke mit der üblichen veralteten Technik können Krankheitserreger nicht umfassend filtern oder abtöten. Trinkwasser enthält oft Bakterien, Parasiten und Viren. Deshalb muss das Trinkwasser mit der Ultrafiltration für rund einen halben Euro pro Person und Monat aufbereitet werden.

soddemann-aachen@t-online.de
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12909
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren
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