publiziert: 22.02.2012 18:37 Uhr
aktualisiert: 22.02.2012 18:52 Uhr
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Zeichen gegen Neonazi-Gewalt

Schweigeminute um 12 Uhr

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände rufen für diesen Donnerstag, 23. Februar, 12 Uhr, zu einer Schweigeminute für die Opfer von rechtsextremistischen Gewalttätern auf. In Würzburg beteiligen sich unter anderem der Vogel Business Media, die Arbeitsagentur und die Stadtverwaltung. Betriebsrat und Geschäftsleitung von Vogel Business Media schreiben in einem gemeinsamen Aufruf an ihre Mitarbeiter, das Unternehmen sei „gegen jegliche Form von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und rechtsextremistischer Gewalt“.

Oberbürgermeister Georg Rosenthal ruft alle Würzburgerinnen und Würzburger auf, sich zu beteiligen. Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Verbrechen erfüllten die Menschen mit Abscheu und Entsetzen. „Wir trauern um die Opfer. Wir sind tief betroffen, dass nach den Erfahrungen der NS-Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten.“ Mit der Schweigeminute soll nach dem Willen des OB ein „kraftvolles Zeichen der Trauer und des Mitgefühls“ gesetzt werden und „ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt sowie ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands“.

wolf
    
    

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Die neuesten Kommentare

1934 (198 Kommentare) am 22.02.2012 22:10

NEIN zur Schweigeminunte!

Solange die Rolle der Justiz, Polizei und Verfassungsschutzße im Zusammenhang mit den Nazimorden nicht eindeutig geklärt ist, sollte man solche Aktionen unterlassen.

Besser ist es, gegen die Helfer und Untestützer der Nazi innerhalb der Justiz, Polizei und Verfassungsschutz zu schreihen, statt zu schweigen. Das ist jeder Demokrat den Opfern schuldig und kein Teelichtlein oder bloßes Schweigen.

Die Wahrheit ehrt die Opfer, nicht das Schweigen und staatlich organisierte Betroffenheit, um von der eigenen Schuld und Mittäterschaft abzulenken.
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