aktualisiert: 16.12.2011 10:50 Uhr
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KARLSTADT
Zorn bilanziert Bürgergespräch
„Alle Beteiligten zeigten ein hohes Engagement für einen sachlichen Dialog“, bilanziert der Vorsitzende des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V., Matthias Zorn (Hettstadt), nach dem „Bürgergespräch“ zum Raumordnungsverfahren B26n (ROV).
Zorn stellt den Vertretern der Regierung von Unterfranken ein gutes Zeugnis aus, doch das ändert nichts an der Ablehnung der geplanten Fernstraße, wird aus seiner Pressemitteilung deutlich. Wäre zu Beginn der Planungen das Ausmaß des Raumwiderstands so deutlich gewesen wie jetzt, wäre eine parallele Prüfung von Alternativen erfolgt, der Ausbau von A 3 und A 7 sowie die Fortführung der B 26 alt mit verschiedenen Linienführungen. „Dann hätte man heute echte Handlungsalternativen.“
Zorn sieht die Regierung „in der für sie äußerst unangenehmen Situation, den massiven Raumwiderstand anerkennen zu müssen“. Ein negatives Zeugnis für die B 26n bedeute, dass Alternativplanungen nochmals wertvolle Zeit und Geld kosten würden. Zorn vermutet deshalb, dass die Behörde den Raumwiderstand mit Auflagen und Korrekturen zu überwinden versucht.
Eigentlich müssten die ökologischen Belange Vorrang bekommen, meint Zorn. Bei der Diskussion zu diesem Punkt sei deutlich geworden, dass dem Verfahren die Transparenz fehle. Die Bürger werden über die Bewertungskriterien im Unklaren gelassen, kritisiert er.
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