iWelt-Marathon

Würzburg, 20.5.2012
iWelt-Marathon Würzburg
    
aktualisiert: 11. Mai 2011, 14:22 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
 

WÜRZBURG
Marathon-Chef: "Wir vermissen die Wertschätzung der Stadt"

Zum elften Mal fällt am Sonntag um 9 Uhr der Startschuss beim Würzburger Marathon. Bis zu 4000 Sportlerinnen und Sportler aus 30 Nationen - davon alleine 40 aus den USA - wollen dann entweder die halbe Distanz oder die kompletten 42,195 Kilometer durch die Domstadt laufen.  »mehr

    

»Alle 18 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

meeviertel (155 Kommentare) am 11.05.2011 15:33

Der Autofahrer kann wieder schauen wie er durch die Stadt kommt

Immer wieder Straßensperrungen weil irgendwelche Leute glauben sie müssen ihren Lauf unbedingt durch die Stadt machen. Dafür soll die Stadt noch etwas bezahlen? Ohne Marathon lebt es sich in Würzburg auch gut. Lauft doch mal durch die Gemarkungen der B26n-Gegner: Roßbrunn, Hettstadt, Wiesenfeld und andere Ortschaften. Sperrt dort die Straßen, denn die wollen nur immer freie Fahrt nach Würzburg, aber selbst ist ihnen jedes Auto zuviel.
(2)
Laeufer61 (373 Kommentare) am 11.05.2011 17:37

Genau so eine "Denke"...

...wie hier von @meeviertel dargestellt wird, ist es, die Herr Herrmann bedauert.
Zu Recht wie ich finde.
Was hat denn die B26n mit dem Marathon zu tun?
Mit so einer Argumentation kann ich aus jeder Meldung ein Minus für die armen Autofahrer machen.
Würzburg halt ...

MfG
(0)
stoertebeker (746 Kommentare) am 11.05.2011 18:41

Gelenke

Statt in der Stadt auf hartem Asphalt zu laufen, sollten solche Veranstaltungen besser quer durch den Guttenberger Forst und anliegende Gebiete laufen.
Enthusiasten gehen auch dorthin + schauen zu, man braucht auch viel weniger Absperrungen und Verkehrsteilnehmer brauchen auf die paar Läufer keine Rücksicht nehmen.
(1)
unbekannt (1 Kommentare) am 11.05.2011 18:44

Immer diese Antisportler...

"Immer diese Straßensperrungen..."
Als ob jede Woche in Würzburg Laufwettkämpfe stattfinden. Ich glaube, dass Würzburg eher mit Straßensperrungen durch Bauarbeiten überlastet ist.
Und das es sich in Würzburg ohne Marathon oder Sportler gut leben lässt bezweifel ich. Die Sportler kommen nach Würzburg und müssen irgendwo übernachten und auch essen. Das sind Einnahmen für die Stadt, also kann sich die Stadt auch daran beteiligen.
Man kann solch Skeptikern nur empfehlen, mal vorbeizuschauen, um sich ein Bild von der Veranstaltung zu machen und nicht bei einem Helfer auf der Strecke seinen ganzen Frust laut machen. Wenn es einem nicht passt, einfach im Congress Centrum vorbeikommen und sachlich argumentieren.

Grüße
(1)
nabravo (406 Kommentare) am 12.05.2011 01:13

eine dumme frage

bleibt bei all diesen Veranstaltungen oder bei manchen, soviel übrig, dass es sich lohnt solch einen imensen aufwand dafür zu betreiben. Ausserdem hat Würzburg ca 120 000 Einwohner - wobei nur ein geringer Bruchteil an solchen Veranstaltungen interessiert ist. Ausserdem sind die Teilnehmer auf fernen Ländern nur an Preisgeldern interessiert, da sich sonst ihre Anreise nicht rechnen würde.
(0)
fam. feuerstein (2510 Kommentare) am 12.05.2011 13:33

Vielleicht sollten die dann eher mal in Athen

oder Bucarest oder in Lissabon für ein "Preisgeld" rennen; zahlen ja eh zum Grossteil wie dummen Deutschen mit.... zwinkern
(0)
fam.scharf (5 Kommentare) am 12.05.2011 10:30

wer nicht will, der hat schon ...

Ich würde es sehr bedauern, wenn es den Marathon in WÜ nicht mehr geben würde. Aber wenn man den Eindruck vermittelt bekommt, nur geduldet zu sein würde ich als Veranstalter überlegen, ob es in WÜ weiter gehen soll.
Möglicherweise merken einige erst wenn es die Veranstaltung nicht mehr gibt, daß da was fehlt. Und es gibt im Umland durchaus Städte / Gemeinden, in die man verlagern könnte.
Es gibt da die Geschichte von einer Gemeinde, die die Ansiedlung eines Gewerbeparks nicht so recht wollte. Der Gewerbepark wurde ein paar Meter weiter auf dem Gebiet der Gemeinde Dettelbach errichtet. Die (Steuer-)Einnahmen sprudeln, die eine Gemeinde freut sich...
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fam.scharf (5 Kommentare) am 12.05.2011 10:36

wer nicht will, der hat schon ...

Ich würde es sehr bedauern, wenn es den Marathon in WÜ nicht mehr geben würde. Aber wenn man den Eindruck vermittelt bekommt, nur geduldet zu sein würde ich als Veranstalter überlegen, ob es in WÜ weiter gehen soll.
Möglicherweise merken einige erst wenn es die Veranstaltung nicht mehr gibt, daß da was fehlt. Und es gibt im Umland durchaus Städte / Gemeinden, in die man verlagern könnte.
Es gibt da die Geschichte von einer Gemeinde, die die Ansiedlung eines Gewerbeparks nicht so recht haben wollte. Der Gewerbepark wurde ein paar Meter weiter auf dem Gebiet der Gemeinde Dettelbach errichtet. Die (Steuer-)Einnahmen sprudeln, die eine Gemeinde freut sich...
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schlaubischlumpf (43 Kommentare) am 12.05.2011 13:07

eine Frage endet normalerweise mit einem Fragezeichnen ...

@nabravo, @nörgler
außer, man gibt sich die falsche Antwort selbst.
Es ist schön, dass sich in Würzburg etwas tut. Der Residenzlauf und der Marathon sind eine Bereicherung für die Stadt. Antisportlier, Dauernörgler und solche, die ohne ihr Auto keinen Meter weiter kommen, können am Sonntag zuhause bleiben und harzen.
Würzburg ist sportlich, das ist geil. zwinkern
(0)
fam. feuerstein (2510 Kommentare) am 12.05.2011 13:30

Würzburg ist aber vor allem KATHOLISCH

und das sollte viel "geiler" sein, wie so ein unpassendes Parallel-Spektakel zur Seligsprechung des KZ-Opfers Gerog Häfner !!! traurig
(1)
schlaubischlumpf (43 Kommentare) am 12.05.2011 19:17

ich kann das nicht mehr hören ...

alle Opfer sind tot, alle Verbrecher sind tot. Ich hoffe die Gechichte ruht auch irgend wann. Schuldgefühle muss unsere Generation nicht mehr haben.
(0)
igor88 (453 Kommentare) am 12.05.2011 13:18

Würzburg braucht keinen Marathon....

jedes Jahr diese Belästigung durch irgendwelche Läufer aus aller Welt. Die Straßen schauen hernach aus, übervolle Abfallbehälter, teilweise liegen noch Läufer 2-3 Tage am Straßenrand herum, weil sie vor Erschöpfung nicht mehr weiterlaufen konnten. Letztes Jahr wurden Läufer beobachtet. Und wie schon richtig beschrieben wurde, kommen die ja nur wegen der hohen Preisgelder nach Würzburg. Würde man den Teilnehmern Essenspakete oder Kleidergutscheine geben, würden die nicht in so großer Zahl hier einfallen. Letztes Jahr wurden auch mehrere Läufer beobachtet.
Würde man diesen Lauf auf den 24. Dezember um 22:00 verlegen, wäre uns Würzburgern auch schon geholfen. Mir wäre viel lieber ein Trachtenkapellenumzug durch die Innenstadt, wo alle 30 Meter irgendwelche Sauf- und Freßbuden stehn, wo man sich in aller Ruhe einen reinkippen könnte bis die Sterne pfeiffen. Man könnte Schnaps und Wein zu Dumpingpreisen ausschenken und jeder vorbildliche Würzbuger Bürger könnte an diesem Komasaufen zu günstigen Konditionen teilnehmen. Super oder ???
(1)
fam. feuerstein (2510 Kommentare) am 12.05.2011 13:28

Von uns aus - ABER NICHT am 24. 12. oder

sonst einem der Verherrlichung Gottes "reservierten" gesetzlich geschützten kirchlichen Feiertag - dass das mal klar ist... zwinkern
(0)
fam. feuerstein (2510 Kommentare) am 12.05.2011 13:23

WIR VERMISSEN DIE WERTSCHÄTZUNG GEORG HÄFNERS

der "parallel" zu diesem Lauf im Kiliansdom im Namen eines bayerischen Papstes selig geprochen wird und dessen Seligsprechung eine Hochachtung gegenüber allen KZ-Nazi-Opfern der NS-Zeit darstellt...

Hätte man aus so einem unbestreitbar GEWICHTIGEN GRUND nicht den Lauf verschieben MÜSSEN ???
traurig traurig traurig

Aber nein:
Hauptsache alle pietätvollen Tabus dürfen ständig und immer neu geartet mit Pauken und Trompeten (oder Bands am Zuschauer-Rand) unüberhörbar gebrochen werden...

Man hat (nicht nur hier konkret) den Eindruck:
Nieder mit dem Heiligen - her mit der Verherrlichung von volksfestartigen Sportverantstaltungen und sonstigen Lustbarkeiten...
traurig traurig traurig

Eine Schande für Würzburg ist das !!! traurig
Mit Multi-Kulti hat das nix zu tun, denn es wäre vermeidbar gewesen... traurig
(2)
schlaubischlumpf (43 Kommentare) am 12.05.2011 13:38

der Termin für den Marathon wurde bestimmt schon früher festgelegt ...

man sollte halt doch ab und zu in den Kalender sehen, bevor man Termine fixiert.
Hinterher andere Veranstaltungen absagen wollen, weil man selbst nichts schnallt ist erbärmlich. Ich kann diese alten Geschichten nicht mehr hören.
(2)
fellini (3 Kommentare) am 12.05.2011 14:56

Ohne Nöhlen geht's wohl nicht...

@fam. feuerstein: die Termine des Stadtmarathon stehen schon lange bis 2015 fest; das Datum für die Seligsprechung wurde erst am 08.09.2010 bekanntgegeben (siehe Pressemitteilung des Bistums Würzburg) und es gab eine "Arbeitsgruppe" des Bistums dafür, die sich aber wohl nicht mit "weltlichen Terminen" auseinandergesetzt hat, sonst wäre diese Überschneidung sicher nicht passiert.
Aber man muss ja - anscheinend ohne Hintergrundwissen - gleich den großen "Verbalknüppel" auspacken und draufschlagen, nebenbei gibt man dann noch als "Gutdeutscher" dem einen oder anderen europäischen Nachbarland eins mit; und mit dem Ausdruck "Schande" wäre ich eher vorsichtiger, denn man den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen der katholischen Kirche wirft.... aber naja
Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass am Sonntag beide Veranstaltungen ein Erlebnis ohne Komplikationen für Besucher und Teilnehmer werden.
(4)
bphennek (16 Kommentare) am 12.05.2011 17:55

Lassen Sie sich nicht entmutigen Herr Herrmann!

Llieber Herr Herrmann,
Ihren Helfern und Ihnen wünsche ich eine gelungene Veranstaltung. Ich weiß als ehemaliger Würzburger Sportler und Leiter einer Selbsthilfeinitiave für Umweltbedingt Erkrankte in Würzburg welcher persönlicher Einsatz nötig ist um eine solche Veranstaltung wie den Marathonlauf "auf die Beine zu stellen". Die Meckerer hier tun selbst nichts für die Sozialgemeinschaft, es sind Trittbrettfahrer die gegen alles sind, egal ob Sonne oder Regen.
Lassen Sie sich nicht entmutigen und richten Sie Ihren Helfern aus, dass sie sich ebenfalls nicht entmutigen lassen sollen.
Beste Grüsse von Bruno Peter Hennek!
(0)
grayjohn (1547 Kommentare) am 13.05.2011 14:07

Die armen Autofahrer

Es wird gefragt, was die B26n mit dem Marathon zu tun hat?

Erst mal wohl garnix.

Der Autofahrer kann wieder schauen, wie er durch... kommt. Und weil soviele Autofahrer möglichst überall und möglichst zu jeder Zeit ungestört durch... ans Ziel kommen wollen, brauchen wir viele Straßen. Und weil die vielen Autos noch immer mehr werden und niemand weniger fahren will, brauchen wir viele neue Straßen, sonst hat sich's was mit "ungestört". Und deshalb die B26n. Klaro?
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