Residenzlauf

29. April 2012
Residenzlauf Würzburg
    
publiziert: 27.03.2011 16:20 Uhr
aktualisiert: 13.04.2011 10:11 Uhr
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Residenzlauf am 17. April: Endspurt bei Voranmeldung

Frist läuft noch eine Woche – Wegen ungewohnten Ferientermins wohl keine neuen Teilnehmerrekorde
  • Sonne, gute Laune und sportlicher Ehrgeiz: Der Residenzlauf (Bild von 2010) wird wieder Tausende in Bewegung bringen.
    Foto: Schwarzott
Bild von

Wegen Ostern steigt der Residenzlauf rund ums Würzburger Weltkulturerbe in diesem Jahr eine Woche früher – am Sonntag, 17. April. Sich sputen gilt aber schon jetzt: In einer Woche, am 4. April (Zahlungseingang), endet die Voranmeldefrist. Danach wird jede Anmeldung um drei bzw. fünf Euro teurer.

Mehrere tausend Starter jeden Alters gehen wieder auf die 2,5-Kilometer-Schleife in zehn Läufen. Die Allerkleinsten sind mit einem Kilometer dabei. Sportliche Höhepunkte sind der Hauptlauf (14 Uhr) und der Lauf der Asse (16.30 Uhr) über jeweils zehn Kilometer. Die Firma Rockenstein als Internetdienstleister wird wieder live per Webcam übertragen.

Abgeschlossen ist bereits die Anmeldung für die speziellen Läufe der Schulen und Kindergärten. Wegen des Ferientermins gibt es wohl keine neuen Rekordzahlen. 2010 waren (die Schülerläufe eingerechnet) insgesamt rund 7000 Teilnehmer am Start. Aktuell liegen die Meldezahlen leicht unter dem Vorjahresniveau.

Die Veranstalter um Peter Müller-Reichart, Jens Röder (Sportamt) und Alfred Langenbrunner (TGW) werden darüber nicht panisch. Nicht die größtmögliche Teilnehmermasse sei entscheidend, sondern die Verbindung von Spitzen- und Breitensport, Flair und die Gesamtqualität. Sie zu erhalten, sei nur mit Hilfe von Sponsoren möglich. Ihnen dankte Müller-Reichart vor der Presse ausdrücklich, voran der Sparkasse Mainfranken als Titelsponsor. Gebietsdirektor Burkhard Ziegler, selbst hervorragender Langstreckler, würdigte den Residenzlauf als „Top-Veranstaltung“, mit der Vorbildliches geleistet werde.

Muchtar Al Ghusain war in dreifacher Funktion aus dem Rathaus zur Residenzlauf-Runde gekommen: Als Sportreferent wegen der Weltklasseleistungen der Athleten und der Förderung des Breitensports. Als Schulreferent, weil mit den Schülerläufen tausende Kinder und Jugendliche zur Bewegung motiviert werden. „Das stärkt auch die Schulgemeinschaft“, freut er sich. Und als Kulturreferent, weil die Veranstaltung das kulturelle Wahrzeichen der Stadt in den Blickpunkt rückt. Oder wie es Residenzchef Gerhard Weiler formulierte: „Der Residenzlauf ist eine Marke, die auch international wahrgenommen wird.“

Für ein unfallfreies Laufen soll das Tiefbauamt die üblichen Schlaglöcher bis 17.April beseitigt haben, versprach Jens Röder für die Stadt. Ein Nadelöhr bleibt: die Baustelle Friedrich-Ebert-Ring/Sieboldstraße. Nur gut drei Meter breit ist dort die Passage. Die Veranstalter gehen aber davon aus, dass es keine Probleme gibt.

ONLINE-TIPP

Infos und Anmeldungen im Internet: www.residenzlauf.de

Von unserem Redaktionsmitglied Andreas Jungbauer
    
    

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Die neuesten Kommentare

urturm (83 Kommentare) am 28.03.2011 21:26

Der Knüller

ist die Anmeldung mittels VERRECHNUNGSSCHECK!
So ein Teil hatte ich bestimmt schon 15 - 20 Jahre nicht mehr in den Fingern.
Hallooooo TG wir schreiben das Jahr 2011 traurig
(0)
fam.lembach (2 Kommentare) am 28.03.2011 18:42

"Die Veranstalter gehen aber davon aus, dass es keine Probleme gibt."

Immer wieder herrlich wie sich die Veranstalter etwas schön reden. Es wird geworben mit dem schnellsten 10km-Lauf Deutschlands...natürlich aber nur für die Elite Läufer. Die ja auch von den recht hohen Stargeldern der Masse bezahlt werden. Dass die wenigen einsamen Läufer beim Elite Lauf dann keine Probleme haben ein 3m breites Stückchen zu passieren ist klar.
Doch wenn dann fast 1700 Läufer aller Leistungsklassen im Hauptlauf gleichzeitig losgeschickt werden, wird es sicher Probleme geben! Da wird es nämlich eng und schnell laufen, evtl. für ein persönliche Bestzeit, ist auch aus anderen Gründen oft nicht drin. Denn spätestens auf der dritten Runde ist dann für die schnellen Läufer bis hin zum Ziel Slalomlaufen auf der Außenbahn angesagt. Kein Vorwurf an die langsameren, die natürlich auch die kürzeste Strecke laufen wollen...sondern an den Veranstalter. Ein Blick auf den Aschaffenburger City-Lauf genügt, um zu sehen wie man sportlich für alle faire Bedingungen schaffen kann. Nicht nur ein Hauptlauf, sondern mehrere Läufe eingeteilt nach Leistungsklasssen! Mit sportliche Grüßen
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