Residenzlauf

aktualisiert: 17.04.2011 22:42 Uhr
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Splitter vom Residenzlauf
Landrätin Tamara Bischof zittert mit ihrer Tochter Sabrina
Nicht mitgelaufen, aber mitgefiebert hat Kitzingens Landrätin Tamara Bischof beim Residenzlauf. Ihre 20-jährige Tochter Sabrina nahm am Hauptlauf teil – „zum ersten Mal“, wie Bischof verrät. „Ich habe sie angefeuert und ständig auf die Uhr geschaut“, so die Landrätin.
Auch hohes Alter „schützt“ ganz und gar vor Lauffreude nicht
Otto Schneider (79) und Fried Rijs- bergen (75) waren die zwei ältesten Teilnehmer beim Hauptlauf. Während es Lauf-Urgestein Schneider (LG Würzburg) nach einer Hüftoperation im Jahr 2007 nun etwas gemütlicher angehen lässt, auch schon mal nur trabt und die zehn Kilometer nach 1:33:15 Stunden beendet hatte, entwickelt der gebürtige Holländer Rijsbergen noch jede Menge sportlichen Ehrgeiz. „So nach etwa 62 Minuten“ wollte der 1960 nach Würzburg gezogene Lauf-Oldie ins Ziel kommen, tatsächlich hatte er es bereits nach fast exakt einer Stunde (60:01) geschafft. Sein ausgefeiltes Training („Ich laufe jeden dritten Tag genau 13 Kilometer“) scheint sich also auszuzahlen.
Würzburgs Stadtrat Matthias Pilz beim Hauptlauf wieder mit dabei
Wie schon im vergangenen Jahr schnürte Matthias Pilz, Grünen-Fraktionschef im Würzburger Stadtrat, wieder im Hauptlauf (insgesamt 1611 Teilnehmer) seine Laufschuhe. Mit einer Zeit von 53:20 Minuten verbesserte er sich im Vergleich zum Vorjahr um sechs Sekunden.
Hauptlauf-Siegerin Carmen Klenk erlebt ihren dritten Lauf-Frühling
„Gigantisch! Ich wusste gar nicht, dass ich so gut drauf bin. Obwohl ich ziemlich flott angegangen bin, konnte ich mein Tempo einfach halten.“ Mit diesen Worten kommentierte die Würzburgerin Carmen Klenk ihren souveränen Sieg im Hauptlauf. Nach 37:35 Minuten hatte sie das Ziel erreicht. So schnell war die mittlerweile auch schon 37 Jahre alte Dauer-Läuferin beim Residenzlauf noch nie gewesen. Ihren quasi dritten Lauf-Frühling genießt Klenk in vollen Zügen. „Das war heute so schön. Dieser Flair, diese tolle Stimmung. Hier sind meine Fans, das ist meine Strecke, das ist meine Stadt, das ist mein Lauf und das ist mein Sieg“, sagte die 37-Jährige. Im „Lauf der Asse“ mag sie nicht mehr antreten. „Im Hauptlauf hab' ich Spaß, der Rest ist mir egal.“
Kenias Asse lieben Weißbrot mit Honig und sehr, sehr süßen Tee
Wer denkt, die gertenschlanken Lauf-Asse aus Kenia würden bei ihrer Ernährung mit einem Auge immer auch auf die Kalorien-Tabelle schielen, der irrt gewaltig. Die im Heidingsfelder Post-Hotel untergebrachten Afrikaner machten beim Frühstück einen weiten Bogen um Müsli und Vollkornbrot. Angesagt waren vielmehr Weißbrot mit Marmelade oder Honig und Tee mit ganz viel Zucker. Auch sonst präsentierten sich die flotten Frauen und Männer aus Ostafrika im Hotel alles andere als sportlich. Der Weg ins Zimmer führte grundsätzlich über den Aufzug, Treppensteigen war ganz und gar nicht angesagt.
ONLINE-TIPP
Bilderserien von allen Läufen und vom Rand der Strecke: www.mainpost.de/residenzlauf
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