Kiliani

Würzburg, 4. - 20. Juli 2014 | Volksfest und Wallfahrtswoche
    
publiziert: 02.07.2012 18:23 Uhr
aktualisiert: 02.07.2012 19:01 Uhr
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Gläubige müssen zusammenrücken

Kiliani-Wallfahrtswoche im Neumünster

Der Countdown zur Kiliani-Wallfahrtswoche vom 7. bis 15. Juli in Würzburg läuft. In den vergangenen Jahren kamen im Schnitt rund 15 000 Gläubige aus dem Bistum Würzburg, um der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan zu gedenken. In diesem Jahr müssen die Gläubigen ein wenig enger zusammenrücken, denn sowohl der Dom wie das Sankt Burkardus-Haus sind wegen Renovierung geschlossen. Deshalb werden die Gottesdienste im Neumünster gefeiert und der Kiliansplatz zum Platz der Begegnung umfunktioniert, berichtet der Pressedienst des Ordinariates Würzburg. Auch das Kilianeum-Haus der Jugend springt als „Ersatz“ ein. Der große Wunsch aller Verantwortlichen: „Wir hoffen, dass wir eine schöne Kiliani-Festwoche zusammen feiern.“

Jedes Jahr zu Beginn der Kiliani-Wallfahrt wird es für Dommesner Harald Müller-Höfler spannend: „Wenn die Reliquien heil ankommen, dann ist ein großes Stück gemeistert.“ In diesem Jahr ist der Weg aufgrund der Domrenovierung noch ein wenig weiter. „Wir müssen im Neumünster ein paar Stufen mehr überwinden als im Dom“, erzählt er und scherzt: „Die Träger bekommen vorher noch einmal eine Portion Spinat.“ Im Neumünster werden die Reliquien im Hochchor aufgestellt. Damit es bei der Reliquienverehrung keinen Stau gibt, hat das Domkapitel folgenden Ablauf beschlossen: Der Aufgang erfolgt über die linke Seitentreppe zum Hochchor, der Abgang über die rechte Seitentreppe.

Im Neumünster selbst müssen die Gläubigen in der Wallfahrtswoche ein wenig enger zusammenrücken. Denn die Kirche bietet nur 400 Sitzplätze, wenn man die Stehplätze mitrechnet, passen rund 600 Teilnehmer hinein. Zum Vergleich: Im Dom sind fast 1000 Sitzplätze vorhanden. Für Matthias Reichert, Geschäftsführer des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg und Organisator der Kiliani-Wallfahrtswoche, blieb nur eine Lösung: „Wir haben abgespeckt.“ So verzichten einige Gruppen, zum Beispiel die kirchlichen Schulen oder die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Caritas, in diesem Jahr auf die Wallfahrt. Die frei gewordenen Termine nutzte Reichert, um die übrigen Wallfahrten ein wenig zu „entzerren“. So wurden etwa die Wallfahrten der Dekanate in diesem Jahr von drei auf vier Tage verteilt.

Aus der „Wallfahrt der Politiker, Laienräte sowie Mitglieder der Kirchenverwaltungen“ wurde die kleinere Variante „Wallfahrt der Dekanats- und Kreisräte“. Und die Ehejubilare – normalerweise mit drei Wallfahrten vertreten, bei denen der Dom jedes Mal „gestopft voll“ war – können sich auf einen einmaligen Termin freuen: Ihre Wallfahrten werden in der Adventszeit im neu eröffneten Dom stattfinden.

Auf Tuchfühlung mit der Baustelle Dom gehen die Wallfahrer bei den Begegnungen im Anschluss an die Gottesdienste. Sie finden auf dem Kiliansplatz zwischen Dom und Neumünster statt. Die Organisatoren lösen das Platzproblem pragmatisch: Die Begegnungen werden als Stehempfänge stattfinden. Und alles, was im Burkardus-Haus wie selbstverständlich vorhanden war, wird nun eben organisiert: von Toiletten über Mülltonnen bis hin zum Kühlwagen für das Catering.

Zum Abschluss der Wallfahrtswoche geht es ins Kilianeum-Haus der Jugend. Dort trifft sich am Samstag, 14. Juli, die Wallfahrt der Jugend zur Begegnung und dort findet am Sonntag, 15. Juli, auch der Internationale Familientag statt. Den Gottesdienst am Familiensonntag zelebriert Bischof Friedhelm Hofmann auf einer Bühne.

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