Kiliani-Volksfest

Würzburg, 8. - 24. Juli 2011
Kiliani-Volksfest in Würzburg
    
publiziert: 14.02.2011 17:45 Uhr
aktualisiert: 29.06.2011 16:00 Uhr
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Kein Schutz mehr für Kiliani

Stadtrat lässt Vereinsfeste in der Volksfestzeit zu
  • Abends beliebter als tagsüber: Kiliani freute sich heuer über rund 650 000 Besucher.Foto: T. Obermeier
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(ej) Ein Tabu ist gebrochen: Künftig dürfen während der Kiliani-Volksfestzeiten weitere Feste auf öffentlichem Grund stattfinden, beschloss am Montag der Bau- und Ordnungsausschuss. Seit 1984 galt eine andere Regelung. 26 Jahre lang wurde in der Kiliani-Zeit im Juli kein öffentlicher Grund für andere Veranstaltungen freigegeben. Das Votum der 16 Stadträte und von Bürgermeisterin Marion Schäfer war einstimmig. Im Vorfeld hatte es Kritik von den Schaustellern gegeben. Die goldenen Kiliani-Zeiten seien vorbei, viele Großveranstaltungen schwächen das städtische Fest schon jetzt.

Kommunalreferent Wolfgang Kleiner hatte einen Mittelweg gewählt: Während Kiliani sollen Vereins- und Kirchenfeste sowie politische Veranstaltungen zugelassen werden, wenn sie nicht länger als zwei Tage dauern. Gewerbliche Veranstaltungen bekommen keine Genehmigung für öffentliche Flächen. Die CSU-Fraktion hatte den Vorstoß gemacht, um die Situation für die Vereine zu entzerren. Stadtrat Wolfgang Roth hofft, dass sich dann die Festtermine der Vereine weniger überschneiden werden, wenn die Kiliani-Zeit dazukommt.

    
    

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Die neuesten Kommentare

Karl-Sebastian (38 Kommentare) am 14.02.2011 19:58

Ein Lob der Salomonischen Entscheidung!

Na also! Es bewegt sich doch etwas in unserer Stadt! Mit dieser Regelung können alle Leben. es gibt keine wirkliche Konkurrenz zu Kiliani und den kleinen Straßenfesten der Vereine ist auch geholfen. Die gewerblichen Akteure bleiben außen vor und können keine echten "Trittbrettfahrer" von Kiliani sein. Ich denke, die Würzburger Bürger werden nach dieser Entscheidung genauso gerne zu Kiliani gehen wie vorher und auch nicht deswegen weniger Geld in die Kassen der Schausteller und Wirte bringen. Ich von meiner Seite gehe nun wieder lieber zu unserem Volksfest, da ich nun auch keine Ärger mehr über privilegierte Veranstalter / Wirte mehr verspüre.
Man kann dem Fest nur wünschen, das es den in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg zur Steigerung der Attraktivität weitergeht. Seit der neue Wirt das Festzelt betreibt, gehe ich jedenfalls wieder auf unser Volksfest. grinsen
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