Kiliani-Volksfest

aktualisiert: 19.07.2011 15:50 Uhr
Text
Text
WÜRZBURG
Positive Bilanz zur Volksfest-Halbzeit
Würzburg macht sich chic für Kiliani
Als Laie könnte man schon vermuten, dass die Kiliani-Zwischenbilanz wegen des durchwachsenen Wetters schlecht ausfallen würde. Doch weit gefehlt: Schausteller, Stadt und Festzeltbetreiber sind zur Halbzeit äußerst zufrieden mit dem Besuch aus der Region. Der städtische Organisator Alexander Hofmann ließ sich sogar auf Drängen der Journalisten zu einer Prognose für Kiliani 2011 hinreißen: „Wenn es so weiterläuft, könnten wir 800 000 Besucher schaffen, das wären dann 150 000 Gäste mehr als im vergangenen Jahr.“
Doch eine Halbzeit läuft ja noch. Das Fest auf der Talavera endet am Sonntag, 24. Juli, mit dem großen Abschlussfeuerwerk, das die Schausteller zünden lassen. Deren Sprecher Heiner Distel: „Wir haben Großes vor.“
Alle Verantwortlichen waren zur Halbzeit-Pressekonferenz gekommen, doch nur zwei hatten die „Kiliani-Uniform“ an: Hofbräu-Chef Michael Krasser in der Lederhose und Festwirt Michael Hahn im Trachtenjanker. Mit einem kleinen Seitenhieb auf die städtischen Vertreter in Anzügen meinte Krasser: „Das müssen wir nächstes Jahr besser hinkriegen.“
Die Kiliani-Organisatoren Wolfgang Kleiner und Alexander Hofmann gaben den Takt vor, den die anderen alle aufnahmen: Durch die Partnerschaft zwischen Stadt, Schaustellern und dem Festzelt mit der Würzburger Hofbräu seit drei Jahren entwickele sich Kiliani weiter. „Wir haben oft einen proppenvollen Platz“, freut sich Hofmann, der in diesem Jahr am Konzept gedreht hatte: weniger Essen und Trinken, dafür mehr Karussells. Außerdem hat er Klassiker wie die Boxhalle, die oft umlagert ist, auf den Platz gebracht. Für ihn ist es ein toller Trend, dass viele Besucher in Tracht auf dem Platz kommen. Und er hat sogar in der Innenstadt bei großen Einzelhändlern Kiliani-Dekorationen im Schaufenster ausgemacht.
„Der Regen hat am Sonntag den Platz leer gefegt“, meinte Distel. Aber ansonsten ist die Bilanz positiv. „Wir hatten eine tolle erste Woche. Der Samstag war für uns der umsatzstärkste Tag.“ Die Schausteller wollen ihren Kunden auch in diesem Jahr wieder Neues bieten. Und so gibt es bei den Familientagen Stelzenläufer und andere Gaukler, die sich ins bunte Geschehen einmischen.
„Wir profitieren vom neuen Zelt-Konzept“, gab Distel den Ball an Krasser weiter. „Die Stimmung ist gut und es gibt keine Rivalität zwischen Platz und Festzelt“, bestätigte der dann auch sofort. Stimmungsbands wie die Troglauer Buam und das Kiliani-Festbier lockten die Menschen der Region auf die Talavera. Dieser Meinung schloss sich Festwirt Hahn an. Für ihn ist am Schönsten, dass „sich die Leute wieder chic machen für Kiliani“. Bei ihm sind die Renner Klassiker wie Hähnchen und Haxe.
Alle Fotos und Texte zum Kiliani gibt es unter: www.mainpost.de/kiliani
Diesen Artikel
| Bewertung: |
|
| 0 Bewertungen (Sie müssen angemeldet sein um zu bewerten) | |
Die neuesten Kommentare
Stadtteilserie
Recht auf Auskunft
Ȇbersicht ePaper
Gelesen
Kommentiert
|
|
WÜRZBURG Hotelturm: Das Kind hat einen Namen |
|
|
WÜRZBURG Parkgebühren wieder auf Prüfstand? |
|
|
OCHSENFURT Einbahnstraße wegen Spider Murphy Gang |

Wetter























