Zehn Jahre nach den Terroranschlägen
Wie der 11. September 2001 die Welt veränderte

Fotos
New York
Weltweites Gedenken an Opfer der Terroranschläge
Es war ein Tag der Trauer, nicht der Wut. Ein Tag der leisen, nicht der kämpferischen Töne. Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 hat New York, haben die USA und viele Millionen Menschen in der ganzen Welt um die fast 3000 Opfer der islamistischen Anschläge getrauert.
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New York/Washington (dpa)
USA gedenken Opfer des 11. September
Die USA gedenken heute der Opfer des 11. September. Zehn Jahre nach den Terroranschlägen finden an den Schauplätzen New York, Washington und Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania Gedenkfeiern statt. Doch neue Drohungen verwandeln New York in eine Festung.
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SCHWEINFURT
Beistand aus Schweinfurt
Die Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am 11. September 2001 haben gleich auch die Menschen in der US-Garnisonsstadt Schweinfurt erfasst. Entsetzen, Trauer, Wut, vor allem aber scharfe Sicherheitskontrollen bestimmten sofort das Bild rund um die Kasernen und US-Wohnsiedlungen.
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BERLIN/WASHINGTON
Neue Terrorwarnungen in den USA
(dpa) Vor den Gedenkfeiern zum zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 sorgen neue Terrorhinweise für Unruhe in den USA. In Deutschland wird nach der Festnahme von zwei Terrorverdächtigen in Berlin wieder heftig über die Vorratsdatenspeicherung gestritten.
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Unter Generalverdacht
Islam ist gleich Terror ist gleich Gewalt? Nach dem 11. September schlug den Muslimen in Würzburg erst Misstrauen entgegen – dann bald ehrliches Interesse. Reden und Erklären hilft gegen Vorteile, erzählen sie. »mehr
NEW YORK
Der Staatsfeind: Osama bin Laden
Er vertrieb die russischen Besatzer aus Afghanistan und fand dann in den USA einen neuen Feind. Der Führer des Terrornetzwerkes El Kaida war nach 9/11 ein Meister der Flucht – und wurde doch erwischt.
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(3) „Es waren Außerirdische“
Die Anschläge auf die Twin Towers und das Pentagon – alles inszeniert. Das glauben zumindest Millionen Menschen. Im Internet, in Filmen und Büchern werden ihre Theorien bedient und gefüttert. »mehrDie ständige Bedrohung
Ihre Heimat war Ziel von Terroristen, danach exportierte ihr Präsident den Krieg: US-Amerikaner im Einsatz in Schweinfurt berichten, wie 9/11 ihr Leben verändert hat. »mehrSo schön und so schrecklich
Ein Praktikum bei einer Zeitung hatte eine junge Schweinfurterin vor zehn Jahren nach New York geführt. Statt eines unbeschwerten Sommers erlebte sie die Katastrophe. Die Stadt, sagt sie heute, ist dadurch ein Stück von ihr geworden. »mehr
New York
Freiheit oder Sicherheit
„Ja“ zum Afghanistan-Einsatz und „Nein“ zum Irak-Krieg: Nach dem 11. September 2001 kam zuerst der „Otto-Katalog“ und dann die Frage nach Krieg oder Frieden.
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Ein Land verliert die Leichtigkeit
Für die Familien der Opfer ist alles anders. Touristen ärgern sich über Sicherheitsbestimmungen und Kontrollen. Und die Mehrzahl der Amerikaner? Wie 9/11 den Alltag eines Landes verändert hat. »mehrDas Grauen im Minutentakt
Der Schrecken des 11. September 2001 begann mit der Entführung von vier Passagierflugzeugen. Der Ablauf der Ereignisse nach New Yorker Ortszeit: »mehr
BRÜSSEL
Europa hat den gläsernen Bürger geschaffen
Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wird jedes Flugzeug besser bewacht als in den Jahren zuvor ein Hochsicherheitstrakt. Mit einer nie zuvor gekannten Akribie haben die Sicherheitsexperten Maßnahmen installiert, die vor allem eines bewirken sollten: mehr Schutz.
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TUNIS
Der Arabische Frühling ist stärker als El Kaida
Zehn Jahre sind vergangen, seitdem der El-Kaida-Anführer Osama bin Laden 19 arabische Selbstmordattentäter in die USA schickte, um Tod, Hass und Angst zu säen. Die furchtbarste Terrorserie in der modernen Geschichte des militanten Islam wurde zu einer schwierigen Belastungsprobe für das Verhältnis zwischen den Arabern und dem Westen.
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BERLIN
Krisengespräche in Kellerräumen
Den Start in seinen neuen Job in Washington hatte sich Wolfgang Ischinger ganz anders vorgestellt. Als der neue deutsche Botschafter am Abend des 10. September 2001 in der US-Hauptstadt eintraf, freute er sich auf interessante Begegnungen mit Senatoren und Abgeordneten, Regierungsvertretern und Journalisten. Um die deutsch-amerikanischen Beziehungen war es damals gut bestellt und auch die weltpolitische Lage bereitete keine allzu großen Sorgen.
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Gastbeitrag: Barack Obama dankt für die Anteilnahme nach 9/11
An diesem zehnten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 erinnern wir uns daran, dass an diesem Tag nicht nur die Vereinigten Staaten angegriffen wurden, sondern die gesamte Welt, unsere Menschlichkeit und unsere Hoffnungen. »mehr
WASHINGTON
Trost, Heldenverehrung, Hoffnung
New York hat offenbar auf diesen symbolischen Schlussstrich gewartet: Zum 10. Jahrestag des Anschlags auf das World Trade Center am 11. September 2001 wird am „Ground Zero“ das Denkmal für die Opfer eröffnet. Hunderttausende Eintrittskarten sind bereits verteilt für die kommenden Wochen. Ground Zero sei „eine Narbe, und zwar eine Narbe, die heilt“, erklärte Michael Arad, der das 9/11-Memorial entwarf.
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(6) Die Welt ist nach 9/11 nicht sicherer
Der 11. September hat die Welt verändert. Jener Tag, an dem islamistische Terroristen die Türme des New Yorker World Trade Centers in ein gigantisches Massengrab aus Stahl, Schutt und Asche verwandelt haben, kennzeichnet eine historische Zeitenwende. Seit diesem Anschlag, dessen unfassbares Ausmaß noch heute Menschen rund um den Erdball bestürzt, beeinflusst der von den USA ausgerufene „Krieg gegen den Terrorismus“ unseren Alltag. Dieser Feldzug gegen das Böse hat weltweit nicht nur neues Leid, Tote und Verletzte gebracht. Es kamen dabei außerdem bedenklich viele rechtsstaatliche Grundprinzipien unter die Räder. »mehr
NEW YORK
Terror und Weltwirtschaft: Als Geld zur Nebensache wurde
Der Schockstarre folgten neue Sicherheitsregeln. Sie machen den Welthandel komplizierter und teurer. Die Verbraucher zahlen, die Wirtschaft wächst wieder.
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(1)
An 9/11 scheitert die Kunst
Was bedeuten die Attentate für die Kunst? Wie haben sie unser Kulturleben verändert? Auch zehn Jahre danach tut die Kunst sich mit 9/11 schwer, man kann sogar sagen: Sie scheitert daran.
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(2)
SCHWEINFURT
US Army: Alle Schotten dicht gemacht
Kasernen sind dem Wesen nach geschlossene bauliche Einheiten, in denen sich Einsatzkräfte – Polizisten oder Soldaten – in Bereitschaft halten. In Schweinfurt aber war dies nicht immer so. „Ich kann mich an Zeiten erinnern, da haben die Schweinfurter an den Adventswochenenden ihre Kinder ins Auto gepackt und sind durch unsere Kasernen oder durch die Housing gefahren, um die schön beleuchteten Fenster zu bestaunen“, erinnert sich George Ohl.
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WÜRZBURG
Was von 9/11 übrig blieb
Als im Frühjahr 2001 das Deutsch-Amerikanische Volksfest auf dem Gelände der Leighton Barracks gefeiert wurde, ahnte noch niemand, dass ein halbes Jahr später die Welt völlig anders ausschauen würde. Denn als am 11. September islamistische Terroristen zwei entführte Passagierflugzeuge in die zwei Türme des World Trade Center lenkten, war auch in Würzburg das Entsetzen über dieses unfassbare Geschehen riesengroß.
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OBERVIECHTACH
Stahlträger des World Trade Center erinnert an 9/11
Der Glasbearbeiter Sandro Kramer (rechts) und der 2. Vorstand der „German American Firefighters and Friends“, Oliver Süß, vermessen ein Glaselement des Denkmals für den 9. September 2001 der Gemeinde Oberviechtach.
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(1)
WÜRZBURG/NEW YORK
Ground Zero erhält Würzburger Kugel zurück
Sie stand fast 30 Jahre lang im Schatten der Zwillingstürme in New York, stieg vor zehn Jahren wie Phönix aus der Asche, wurde im Battery Park an der Südspitze Manhattans zum Mahnmal. Nun wird die „Große Kugelkaryatide NY“ Teil der nationalen Gedenkstätte für die fast 3000 Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001.
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TV-Historiker Guido Knopp: Der beste Schutz vor Terror
Guido Knopp: Ein Gespräch mit dem ZDF-Chefhistoriker über den 11. September 2001 und die Folgen »mehr
NEW YORK
Deutsche Technik wächst in den Himmel
George Pagnotta ist stolz auf seine Arbeit, auch wenn er unumwunden zugibt: „Was wir machen, ist eigentlich nicht so spannend.“ Der Siemens-Manager ist auf der wohl berühmtesten Baustelle der Welt tätig: auf dem Gelände des neuen World Trade Centers in New York. Er und zeitweise bis zu 15 Kollegen sorgen dafür, dass die Kräne sich drehen, dass das Licht brennt und dass die Bohrmaschinen laufen. Denn von Siemens stammt die Stromversorgung für das gesamte Areal.
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BERLIN
Mehr Befugnisse, weniger Freiheit?
Indirekt hat der 11. September 2001 auch in Berlin seine Spuren hinterlassen: An der Chausseestraße in Berlin Mitte entsteht derzeit ein gigantischer Komplex, es ist der Neubau des Bundesnachrichtendienstes (BND). In der Folge der Terroranschläge von New York und Washington beschloss die deutsche Politik, den im bayerischen Pullach ansässigen Geheimdienst näher an die Regierung heranziehen zu lassen. „Vernetzung“ lautete die neue Philosophie.
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