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publiziert: 24.08.2011 12:23 Uhr
aktualisiert: 24.08.2011 14:41 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Berlin (dpa/tmn)
Umfrage: Viele halten noch an der Glühbirne fest

Aus dem Handel verschwindet sie immer mehr - viele Verbraucher halten aber noch immer an der Glühbirne fest. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage.

  • Glühbirne weiterhin beliebt Die Hälfte aller Deutschen hält weiterhin an der Glühbirne fest. (Bild: dpa)
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Fast die Hälfte (49 Prozent) der Deutschen ersetzt sie erst durch eine Energiesparlampe, wenn die Glühbirne nicht mehr funktioniert ergab die Umfrage. Jeder Zehnte (rund 10 Prozent) nutzt demnach noch ausschließlich herkömmliche Glühlampen. Jeder Dritte (33 Prozent) ist bereits komplett auf Energiesparlampen umgestiegen. Und gut die Hälfte (55 Prozent) verwendet beides.

Der Abschied von den 100- und 75-Watt-Glühbirnen wurde bereits 2009 beziehungsweise 2010 eingeleitet. Nun dürfen nur noch Restbestände im Handel verkauft werden. Ab dem 1. September 2011 gilt das auch für 60-Watt-Glühbirnen. Dann dürfte es der Umfrage zufolge einige Hamsterkäufe geben: Jeder zehnte Verbraucher möchte Glühbirnen auf Vorrat kaufen. Für die Umfrage im Auftrag des Herstellers Osram wurden 1007 Menschen ab 18 Jahren befragt.

    
    

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Die neuesten Kommentare

OPS (839 Kommentare) am 25.08.2011 07:53

Sinnlos in jeder Hinsicht

Auch energetisch ist die "Energiesparlampe" unsinnig.
Das Problem der Glühlampe ist, dass sie 95% ihrer Energie als Wärme abgibt. Aber diese Energie ist nicht verloren! Sie wird an den Raum abgegeben. Das muss man dann weniger heizen.
Wenn die Energiesparlampe das nun nicht mehr macht, muss die Heizung entsprechend mehr Heizleistung bringen.
Damit sinkt die ohnehin geringe Einsparung gegenüber einer Glühbirne noch weiter, so dass sie sich niemals in ihrer Lebenszeit amortisiert.
Es ist genau diese Art sinnloser Aktionspolitik die den Kampf gegen den Klimawandel diskreditiert und der europäischen Union mehr schadet als nutzt.
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chrihand (366 Kommentare) am 24.08.2011 17:42

alles für seinen Zweck,

und da hat die Glühbirne immer noch keine nennenswerte Konkurrenz in einigen Bereichen.
Beispiel: ich will es _hell_ haben und zwar _sofort_. Im Hof, im Flur/Treppenhaus, Keller.
Die beste "Sofortstart" ESL die ich mir leisten mochte braucht 30-60sec zur vollen Helligkeit und im Aussensektor braucht es sündhaft teuere ESL weil bei Kälte sonst gar nichts geht. Ganz klar PRO Glühlampe, denn im LED-Sektor gibts auch noch nichts Vergleichbares zur 100W Glühbirne.
Für die Dauerbeleuchtung dagegen gibt es annehmbare ESL (was Helligkeit und Lichtfarbe angeht).
Der grösste Witz ist jedoch das Geplärre von wegen Energiesparen.
Wer will ermittelt den Anteil der privaten Hausbeleuchtung am Energieverbrauch und staunt. Auch so mancher Passivhausbesitzer dürfte nun gelegentlich die Herdplatten einschalten, denn der Anteil der Glühlampenbeleuchtung wurde oft mit in den Energiehaushalt eingerechnet. Als Heizung.
Vielleicht wirds ja noch was mit den Heatballs...
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Isschorechd (1353 Kommentare) am 24.08.2011 17:31

Vom Befürworter zum Skeptiker

habe ich mich dahingehend gewandelt. Ich hielt die Energiesparlampen mal für eine gute Idee, bis mir so manche Hintergründe und technische Details bekannt wurden, von den Kosten mal ganz zu schweigen. Ich stehe nach wie vor zum Energiesparen keine Frage, vom Licht aus machen bis hin zur abschaltbaren Steckerleiste, aber die Zwangsregelung des Marktes in dieser Form mißfällt mir mehr und mehr. Und was den weltweiten Energiekonsum betrifft sind schlicht die Amis, die Chinesen und die Japaner dran, denn die verbrauchen alleine nahezu ein Drittel der weltweiten Energieproduktion.
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stoeberhai (113 Kommentare) am 24.08.2011 15:42

Staatlich verordneter Zwangskonsum

Es ist schlichtweg als unverschämt zu bezeichnen, daß der Staat sich hier eingemischt hat und durch das Verbot von Glühlampen den Kauf von Energiesparlampen erzwingt.
Marktwirtschaftlich richtig - wenn wir denn noch eine Marktwirtschaft hätten - wäre gewesen, die Lampentypen in einem echten Wettbewerb konkurrieren zu lassen. Es ist doch Sache des Verbrauchers, ob er sich mit einer höheren Stromrechnung abfindet, weil er keine Energiesparlampoen verwendet, oder?
Aber nein, wahrscheinlich waren den Lampenlobbyisten die Preise für die Glühlampen zu sehr in den Keller gerutscht und damit die Gewinne zu gering.
Ein Anruf bei Frau M. und schon wird in Deutschland eine "europäische Richtlinie" umgesetzt.
Ich erneuerte vor einem halben Jahr im Treppenhaus eine kaputte 25W-E27-Glübirne sogar durch eine LED-Lampe für ca. 10 Euro aus dem Hause Osram. Diese Lampe, die doch angeblich 100000 Stunden halten sollte, ist gerade kaputt gegangen. Nun werfe ich eine Birne für 10 Euro weg, die mir vor Merkels Zwangswirtschaft nur 80 Cent gekostet hätte!
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