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publiziert: 31.08.2011 15:57 Uhr
aktualisiert: 05.09.2011 08:12 Uhr
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Aus für stromfressende Kaffeemaschinen?

Nach Waschmaschinen und Kühlschränken könnte die EU auch den Stromverbrauch von Kaffeemaschinen reglementieren. Derzeit beschäftigt sich die EU-Kommission mit energiefressenden Kaffee- und Espressomaschinen und hat eine Studie in Auftrag gegeben.

  • Espressomaschine Die EU sorgt sich um Kaffee- und Espressomaschinen, die womöglich zuviel Strom verbrauchen (Symbolbild).
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Das Ergebnis der Experten des Instituts Bio Intelligence Service lautet: Die EU-Behörde sollte Vorschriften für den Energieverbrauch elektrischer Kaffeemaschinen erlassen und ein Ökolabel für diese Geräte auflegen. Das hatte zuvor auch die französische Tageszeitung «Le Monde» (Mittwoch) berichtet.

    
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Das Büro von EU-Energiekommissar Günther Oettinger bestätigte am Mittwoch auf Anfrage, dass sich die EU-Behörde mit dem Thema befasst. Man prüfe unter der Ökodesign-Richtlinie für verschiedene Produktgruppen, ob eine Regulierung auf EU-Ebene Sinn mache. «Wir schauen uns die Ergebnisse der Studie genau an», hieß es. Allerdings wiegelt die Kommission ab: An einer Gesetzgebung arbeite man bislang nicht. Nach Angaben aus Kommissionskreisen wird darüber in den nächsten Monaten entschieden. So könnte die Brüsseler Behörde EU-weite Vorschriften erlassen oder die Hersteller zu freiwilligen Vereinbarungen drängen.

Ins Fadenkreuz der Experten sind vor allem Filtermaschinen mit Wärmeplatte geraten, die den Kaffee über Stunden heiß halten und besonders viel Strom fressen. Drei Viertel des Verbrauchs gehe in diese Warmhaltefunktion, insbesondere wenn die Maschine den ganzen Tag lang eingeschaltet bleibt, heißt es in der Studie. «Bis 2014 sollten solche Maschinen mit einer Automatik ausgerüstet sein, die nach 30 Minuten automatisch abschaltet», raten die Experten mit Blick auf die Hersteller. «2018 sollten solche Geräte komplett vom Markt genommen werden.»

Bislang kaufen Europas Verbraucher solch billige Maschinen mit Wärmeplatte am häufigsten. Sparsame Geräte sind laut Experten die teureren Espresso-Maschinen, die sich automatisch abschalten und nur die Menge Wasser erhitzen, die sie benötigen. In der EU werden Hausgeräte wie Fernseher, Waschmaschinen oder Kühlschränke derzeit mit einer Skala von A (besonders sparsam) bis G klassifiziert. Dies soll dem Verbraucher dabei helfen, strom- und geldsparende Geräte zu kaufen.

(dpa)
    
    

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Die neuesten Kommentare

stoertebeker (746 Kommentare) am 02.09.2011 17:58

Viel Zeit

Diese hochbezahlten Mitarbeiter haben viel Zeit und suchen sich immer neue Betätigungsfelder. Bei den Glühlampen waren sie schon aktiv, auch an eine Aktion wegen Sonnenbestrahlung des Körpers fällt mir noch ein. Abschaffen, weil nicht effektiv und alle zu hoch dotiert, das wäre die beste Sparmaßnahme.
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chrihand (366 Kommentare) am 02.09.2011 17:15

was rauchen die eigentlich in Brüssel

und wo bekommt man das Zeug?
Ich beantrage aus Umweltschutzgründen die EU-Kommission abzuschaffen. Alleine was dann an CO2 und Energie eingepart wird bringt Europa an die Weltspitze.
Wenn man das mal aus Sicht der Energieeffizienz betrachtet müsste sich die Behörde sofort selbst abschaffen...
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Isschorechd (1353 Kommentare) am 02.09.2011 17:02

Es nervt mal wieder

Schaut Euch lieber in Europa um und geht konsequent an das Thema einer energieeffizienten Gebäudesanierung! Das Einsparpotential ist enorm und steht in keinerlei Vergleich zu Kaffeemaschinen und Energiesparlampen! Meinetwegen lasst da einen Abschalter einbauen, wer zu blöde ist Thermoskannen zu benutzen gehört sich eh "bestraft". Aber das dazu noch "Studien" angefertigt werden und irgendwelche "Expertengremien" tagen, das darf ja wohl langsam nicht mehr wahr sein. Langsam endet mein Verständnis für diese 2-4. klassigen Vertreter jeder möglichen Herkunft, die da in die europäischen Institutionen gesendet werden!
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