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aktualisiert: 09. Juni 2011, 19:40 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
 

MAINFRANKEN
„Ich wollt', ihr wüchsen Flügel“

Wohl auf, die Luft geht frisch und rein.“ So lautet der Anfang des Frankenliedes, und man möchte das gleiche für die Energiewende der Bundesregierung hoffen. Raus aus der Atomenergie, rein in die Erneuerbaren, mit starkem Rückenwind für die Windkraft, der Experten hierzulande das größte Potenzial im Konzert der Öko-Energien zubilligen.  »mehr

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ineuro (176 Kommentare) am 09.06.2011 09:47

Frankenlied mißbraucht

90 Prozent Bayerns sind windschwach. Das geben sogar die Geschäftsführer von
Firmen für Windkraftanlagen, wie Jens Müller-Nielsen von REpower zu.
Wo soll also die Kraft für eine zuverlässige Versorgung herkommen?

Bisher war es nur die Kraft der Subventionsgelder aus dem EEG-Gesetz,
kreiert von Trittiin unter Mitarbeit von Fell, das die Staatskasse schont - nur den Bürger ungedeckelt schröpft.
Solange Strom so hoch subventioniert wird, kann von Wirtschaftlichkeit
nicht gesprochen werden.

Die Rede ist von noch höheren Anlagen um wirtschaftlich sein zu können.
Jedoch reichen 200 Meter Gesamthöhe noch lange nicht, um Windverhältnisse
wie in der Nordsee oder der Rhön zu erreichen.
Nur weil die Technik der mobilen Kräne hier Grenzen setzt, fordern die
Windkraftfirmen keine Gesamthöhen von 300 Metern.

Die grundlegenden Mängel in diesem Energie-Erzeugungs-System, wie Unzuvelässigkeit und die fehlenden Speicherseen werden von Tilman Toepfer besser nicht erwähnt,
genausowenig wie die bisher im Zusammenhang immer hochgelobten Biogas-Anlagen, die unter dem Moral-Aspekt der Welt-Ernährungssituation betrachtet, sich in ganz anderem Licht zeigen.
Fotovoltaikstrom stellt eine wichtige Säule der dezentralen Stromversorgung
dar?
Bei nicht einmal 2 Prozent Beitrag zur Gesamtversorgung doch eher eine Stange
als eine Säule! Darauf soll eine Stromversorgung für eine Industrienation bauen?

Das "Frankenlied" wird hier genauso mißbraucht wie die fränkische Landschaft.
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grayjohn (1547 Kommentare) am 09.06.2011 11:49

Dagegen-Partei

Machen Sie doch bitte auch konkrete Vorschläge, wie man die benötigte Energie nach Erschöpfung der endlichen Ressourcen praktikabel und bezahlbar "erzeugen" kann (bitte dabei berücksichtigen, dass es auf der Erde einige Milliarden Menschen gibt, die erst noch nach "unserem" Lebensstandard streben).

Entweder wir wollen eine funktionierende Versorgung und nehmen die damit verbundenen Nachteile in Kauf, oder wir wollen keine Nachteile und müssen daraus die Konsequenzen ziehen.

Einfach nur "dagegen sein" kann jede/r...
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ineuro (176 Kommentare) am 09.06.2011 13:56

Nie ohne Grund dagegen...

...bloß in der Zeitung meistens so dargestellt!
Gutes Beispiel der Bericht über die Klage von Anwohnern gegen Windkraftanlagen bei Bolzhausen und den Verlauf der Verhandlung am Verwaltungsgericht Würzburg.
Tilman Toepfer ! listet zwar Gründe auf, weswegen die Bürger vor Gericht gehen,
nennt blinkende Warnleuchten, Lärm und Schattenwurf, sogar die Wertminderung
von Grundstücken. Der als gesundheitsschädlich betrachtete Infraschall wird
dafür gerne mit den Worten der Richterin in die Ecke der "besonderen Befindlichkeiten" gedrückt. Damit gelingt es ihm wieder, die ganze Schar der Windkraftgegner
als empfindliche Sonderlinge darzustellen.
Wie meistens bei solchen Berichten, auch von anderen Journalisten der MP,
wird das Meiste durch einfaches Weglassen erreicht.
Mit keinem Wort werden Argumente die eindeutig gegen die Nutzung von Windkraft
oder Fotovoltaik - wohlgemerkt in unseren Breiten - sprechen, erwähnt. Vor allem
die massiven systemischen Fehler dieser Art der Energieerzeugung fallen unter den Tisch - wie von mir schon beschrieben, die wenigen Sonnenstunden, die fehlende Windhöffigkeit, deswegen die Unzuverlässigkeit und die fehlenden Speicher.
Diese Fakten werden regelmäßig auf jeder öffentlichen Infoveranstaltung aufgeführt, wie
auch in den Eingaben bei Gerichten oder Behörden.
Lieber "grayjohn", da sie ja schon länger Kommentare in diesem Chat abgeben,
gehe ich davon aus, dass sie die entsprechenden Hintergrundinformationen - auch zu diesem Thema in ausreichendem Maße besitzen.
Sie möchten von mir die letzte Lösung der Energiefrage auf diesem Globus hören, nachdem die endlichen Resourcen erschöpft sein werden. Wenn ich Ihnen darauf eine Antwort geben könnte, säße ich wohl nicht mehr hier an der Tastatur !
Doch wenn Sie wollen, kann ich natürlich ein paar Vorschläge bringen, die in unseren
Breiten nützlich sind, um sowohl viel Energie, als auch CO 2 einzusparen, bis unsere
Forscher und Ingenieure effektive Methoden entwickelt haben:

- Kraft-Wärme-Kopplung in Heizungsanlagen
- Aufdach-Warmwasserkollektoren mit Speicher im Keller
- Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung
- Kochen mit Gas statt elektrisch
- Tempolimit auf Autobahnen und Bundesstrassen
- in Folge dessen leichtere Autos
- Zusammenarbeit mit Ländern die über genügend Sonnenstunden verfügen
- und mehr,

Energieautarkie wird mit der zur Verfügung stehenden Technik bei uns eh´ nicht zu erreichen sein.
Muß auch nicht, denn wir kamen bisher als Handelspartner gut zurecht.
Rohstoffe eingekauft - veredelt und auf dem Weltmarkt angeboten.
Deutschland als Hochtechnologieland steht im Wettbewerb mit anderen Ländern
sehr gut da.
Wir haben zu wenig Fläche, kaum Rohstoffe - unser Kapital war und bleibt Bildung,
Forschung und Know-how.
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franka1 (943 Kommentare) am 11.06.2011 14:02

also ich sehe

das lockerer.

mit etwas EEG-umlage und dem entsprechenden technischen knoh-how werden wir in ein paar jahren weltmarktführer bei den alternativen energien seien, und davon provitieren schließlich ALLE.
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MFR (66 Kommentare) am 13.06.2011 23:21

Experten!

Genau: Solche Experten wie "franka1" brauchen wir, um die Welt zu verstehen. Experten, die wie "franka1" sich ausdrückt, das notwendige "knoh how" haben! Er hat es! Eine bescheidene Frage nebenbei: Was ist "knoh how"? Erklär's mir, "franka1"!
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franka1 (943 Kommentare) am 15.06.2011 20:49

hallo MFR

es gibt viele experten, dazu zählen sicherlich "franka1" und sicherlich auch "FMR".

aber jeder hat halt seine "spezialgebiete".

einen schönen abend noch.
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