aktualisiert: 21.05.2010 21:20 Uhr
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WÜRZBURG
Spannende Foren zu afrikanischen Fragen
Täglich Podiumsrunden auf dem Festival – Thema Entwicklungshilfe mit Youssou N'Dour
Die Schönheit und die kulturelle Vielfalt Afrikas zu transportieren – mit diesem Auftrag ist das Würzburger Africa Festival vor über 20 Jahren angetreten.
Als Veranstalter verschrieb sich der Afro Project e.V. einer „musikalischen Entwicklungshilfe für Deutschland“. Damit sollte ein positiver Gegenakzent gesetzt werden zum allgemeinen Verdruss und negativen Schlagzeilen über den so gescholtenen K-Kontinent von Kriegen, Krankheit und Katastrophen.
Mittlerweile ist die Festival-Botschaft des faszinierenden Afrika eine natürlich gewordene Gesetzmäßigkeit. Vier Tage lang geht es um mehr als Exotik und wilde Trommelei. In den vergangenen Jahren wurde das Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Filmen, Handwerk und Informationen immer weiter ausgebaut. Und in den Podiumsrunden werden mit Gästen aus Afrika auch kritische Fragen diskutiert.
In diesem Jahr findet von Samstag bis Montag täglich um 11.30 Uhr ein Podiumsgespräch im Restaurationszelt statt – mit Simultanübersetzung. Unter dem Titel „Good Morning South Africa – how are you?“ dreht sich am Samstag alles um Südafrika als das Gastgeberland der ersten Fußball-WM auf afrikanischem Boden. Wie ist die Stimmung? Wie steht es um die Vorbereitungen? Was bringt das Ereignis den Gastgebern? Am Podium zu Gast sind Südafrikas Kulturministerin Lulu Xingwana, Sängerin Lira Malopo (Auftritt am Freitagabend) und Dr. Lwazi Manzi, Ärztin in einer Notfallklinik in Kapstadt. Es moderiert Main-Post-Redakteur Andreas Jungbauer. Am Sonntag um 11.30 Uhr ist das Podium mit der Frage überschrieben: „Wird Afrika armregiert?“ Eigentlich sollte Volker Seitz, Autor des gleichnamigen Buches und langjähriger Diplomat in Afrika dabei sein. Krankheitsbedingt wird er von WDR-Journalist Kurt Gerhardt vertreten. Er führt ein Zwiegespräch zu dem Thema mit Afrikas Superstar Youssou N'Dour. Es moderiert – wie auch am Montag – der als Fachmann bekannte Afrikaredakteur der Tageszeitung „taz“, Dominic Johnson.
Unter dem Titel „Südafrika positiv“ stellen sich am Montag erfolgreiche soziale Initiativen aus dem Land vor – Iliso Labantu (Fotos aus den Townships), Steps For the Future und Wola Nani (beides Anti-Aids-Initiativen).
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Die neuesten Kommentare
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appeldorn (426 Kommentare) am 23.05.2010 21:13
Quo vadis, Africa?Was wünscht man sich am Rande eines großen Friedensfestes mehr, als Tage der Freude und des kulturellen Austausches? Afrika ist ein Kontinent, der so viel Potential zum Guten ins sich trägt und seine Menschen geben in Würzburg Anlass zur Hoffnung. Möge das Afrika-Festival nicht nur im WM-Jahr 2010 noch oft Grund zum Frohsinn geben. |
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