publiziert: 16.03.2011 16:00 Uhr
aktualisiert: 28.03.2011 18:36 Uhr
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Zum 16. März 1945: Lesung und Filme

Mit Charlotte Breyer und Roland Flade in der Reihe „Main-Post liest“
  • Foto: Theresa Müller
    Roland Flade.
  • Foto: T. Obermeier
    Charlotte Breyer ist eine der Autorinnen, die im Rahmen von "Main-Post liest" unterwegs ist.
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(rtg) Am Montag, 28. März, lesen die Main-Post-Autoren Charlotte Breyer und Roland Flade um 20 Uhr im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus Texte rund um den 16. März und über Menschen, die Würzburg in den Jahren danach geprägt und wieder aufgebaut haben.

 

Roland Flade zeigt in der Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Main-Post liest“ nochmals drei der dramatischen Filme, die im Jahr 2009 rund 3400 Interessenten ins Cinemaxx gelockt haben: Das unzerstörte Würzburg 1942, die Ruinenstadt im Mai 1945 (amerikanische Dokumentaraufnahmen in Farbe) sowie die Trümmerräumung auf der Juliuspromenade 1946.

Außerdem liest Flade Texte von Augenzeugen, die den 16. März 1945 überlebten sowie das Kapitel über den Dachdecker Otto Cleve aus seinem Buch „Zukunft, die aus Trümmern wuchs“.

Charlotte Breyer erzählt von vier glücklichen Jahren in der Notschule im Steinbachtal, wo 1946 in zwei Wirtshaussälen über hundert Kinder unterrichtet wurden und sie als Erstklässlerin eingeschult wurde. Sie liest Texte aus ihrem Buch „Würzburg im Herzen“ über Besuche bei Würzburgs Nachkriegs-Landrat Fritz Wilhelm, der sich ab 1948 als erfinderischer Kommunalpolitiker um das Wohl der Bürger kümmerte, und bei dem 95-jährigen Mediziner, Sammler und Historiker Walter Brod, der schon 1947 in seinem Elternhaus eine medizinische Praxis eröffnete.

Sie berichtet auch von einem letzten Gespräch mit dem Autor Werner Dettelbacher, der „das Gedächtnis Würzburgs“ genannt wurde, und seiner Frau Elisabeth kurz nach dessen 80. Geburtstag.

An Michael Meisner, der als Buchautor und Chronist seiner Zeit Würzburger Lokalgeschichte und Würzburger Persönlichkeiten beschreib, und den sie als Verleger der Main-Post erlebte, wird ebenso erinnert wie an den vielseitigen Denkmalschützer und Journalisten Heiner Reitberger, der als „Kolonat“ kritisch über den Wiederaufbau der von ihm geliebten Stadt schrieb.

Schließlich taucht auch die Grombühler Hausfrau und Mundartdichterin Elisabeth Scheuring auf, deren „Geschichtli“ und Zeichnungen zur gleichen Zeit humorvoll und treffend den Alltag der Würzburger aufs Korn nahmen.

Einlass ist um 19.30 Uhr. Karten für 4 (ermäßigt 2) Euro gibt es ab Freitag in der Main-Post-Geschäftsstelle, Plattnerstraße, und im Schröder-Haus, Wilhelm-Schwinn-Platz 2.

In einem Online-Extra stellen wir alle Autoren von „Main-Post liest“ vor – Videos inklusive: Außerdem finden Sie dort die Termine von Lesungen: www.mainpost.de/mainpost-liest

    
    

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