aktualisiert: 08.03.2011 17:28 Uhr
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UNTERSTEINBACH
Vom Bauchredner bis zum Engel auf Erden
Buntes närrisches Programm beim Faschingsabend der Spvgg Untersteinbach am Rosenmontag
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Sorgten für Stimmung: Carmen Albert (links) und Renate Pfeufer (rechts) stiegen beim Fasching der Spvgg Untersteinbach am Rosenmontag als „zwei Autofahrer auf Tour“ in die Bütt.Foto: Helmut Kistner -
Dr. Otto Ehrler brachte das Publikum als Bauchredner Andy zum Lachen.Foto: Helmut Kistner -
Monika Weinbeer erschien als „Engel auf Erden“ dem Untersteinbacher Publikum.Foto: Helmut Kistner
Ihren Fasching feierte die SpVgg Untersteinbach am Rosenmontag im Sportheim. Wolfgang Schuck, der, als Feuerwehrmann verkleidet, auch heuer wieder durch das Programm führte, konnte zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Als Feuerwehrmann, der „wohl etwas zu tief ins Glas geguckt hatte“, gab er so manchen Witz und Trinkspruch zum Besten und hatte etliche Gags auf Lager.
Den Auftakt der Büttenbeiträge bildete der Auftritt von Luitgard Schug, die mit ihrem Vortrag: „Und ich düse im Sauseschritt“ die Zuschauer in Stimmung brachte. Als nächster Akteur stieg Dr. Otto Ehrler in die Bütt und begeisterte das Publikum als Bauchredner „Andy - das Lästermaul“, mit seiner Hundedame „Daisy“ auf dem Arm. Er berichtete unter anderem auf humorvolle Weise von einem wild gewordenen Bullen im Steigerwald, der bei Fatschenbrunn entlaufen war und von einem Jäger erschossen werden musste. Auch der Vergleich zwischen dem Kölner Dom und einem Kondom musste als Stimmungsbarometer herhalten. Auch über die Stebacher Fußballer ließ er sich als „Hobby-Kicker“ humorvoll aus und stellte seine Englisch-Kenntnisse unter Beweis. Für seinen gekonnten Auftritt erhielt er viel Applaus vom Publikum und vom „Faschings- Präsidenten“ Wolfgang Schuck einen Faschingsorden.
Als nächstes „Highlight“ im Programm folgte der Auftritt des „Untersteinbacher Männerchores“ unter Leitung von Karl-Heinz Schunder und von Lorenz Schug, der zünftige Stimmungslieder zum Besten gab. Das Publikum sang kräftig mit, und natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen.
Danach stiegen Carmen Albert und Renate Pfeufer in die Bütt und brachten mit ihrem Beitrag „Zwei Autofahrer auf Tour“ die Stimmung auf den Höhepunkt. Sie berichteten von den viel zu hohen Sprit-Preisen und vom neuen Biokraftstoff E 10. Renate Pfeufer gab dabei als versierte Beifahrerin so manch gute Tipps zum richtigen Überholen und zum sicheren Fahren.
Zwischen den einzelnen Beiträgen spielte Roland Hartmann bekannte Stimmungs- und Schunkellieder auf seiner Hammond-Orgel.
Nach der Pause erheiterten Liesel Wolf und Traudel Schnös das Publikum mit ihrem Beitrag „Das Baugesuch“. Dabei ging es um die amtliche Genehmigung für den Bau eines Hasenstalles, der mit vielen bürokratischen Hindernissen verbunden war. Wegen der Kompliziertheit des Bau- Antrages entschloss sich die Hasen- Besitzerin Traudl Schnös am Schluss dazu, die Hasen doch lieber zu schlachten als einen neuen Stall zu bauen.
Anschließend hatte das „50-Tonnen-Tanz-Ballett“, dargestellt von Bettina Reinhart, Sandra Schnös, Danny Reinhart, Barbara Ebert und Elena Albert, seinen großen Auftritt und erhielt dafür tosenden Beifall vom Publikum.
Als Max und Moritz verkleidet stiegen danach Angela Ullrich und Carmen Diroll in die Bütt und berichteten von den jüngsten Ereignissen, die sich im Dorf so zugetragen hatten. Auch hierfür gab es wieder reichlich Beifall vom Publikum.
Robert Hülz aus Westheim berichtete anschließend als „Wanderer auf der Walz“ von seinen vielfältigen Erfahrungen und diversen Entdeckungen als „Tippelbruder“.
Zum Abschluss des bunten Faschings-Programmes stieg Monika Weinbeer in die Bütt und brachte mit ihrem Beitrag „Ein Engel auf Erden“ die Stimmung nochmals auf den Höhepunkt. Sie berichtete dabei humorvoll von den größeren und kleineren Sünden ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Zum Ausklang wartete das Trio Karl-Heinz Schunder, Lorenz Schug und Tine Heil noch mit dem Liedbeitrag: „Ja, im Steigerwald, da sind die Räuber“ auf und sang noch einige Stimmungslieder aus ihrem selbst gedichteten Repertoire.
Abschließend bedankte sich der Vorsitzende der SpVgg Untersteinbach, Klaus Stegmeier, bei allen Akteuren für ihre gelungenen Beiträge und bei den Mitgliedern und Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen. Sein Dank galt auch dem Musikanten Roland Hartmann, der mit seinen schwungvollen Stimmungsliedern den Faschingsabend musikalisch umrahmte.
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