publiziert: 07.03.2011 17:45 Uhr
aktualisiert: 07.03.2011 17:52 Uhr
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Von Dorfflucht und Wanderfischen

  • Party Safari holte in Dampfach mit giraffenähnlichen Wesen die Kinder aus dem Dschungel und erntete dafür großen Applaus.
    Foto: Elke Englert
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(ee) Reges Treiben herrschte in den Dampfacher Straßen am Faschingssonntag. Denn die Vereine des Ortes wissen nur zu gut, wie Fasching gefeiert wird. Ihr Umzug war „klein, aber fein“ und mit Themen bestückt, die begeisterten, aber auch aufhorchen ließen.

So bot der DJK-Rettungswagen seine „letzte Hilfe“ an für Diejenigen, die das Dorf vergessen haben. Dabei gehe doch um die Erhaltung des Ortes Dampfach. Der „Fosernachtseinsatzwagen“ der Freiwilligen Feuerwehr und der dazugehörige Florians-Stammtisch widmeten sich einem brisanten Thema. Man wies auf die Dorfflucht der Jugend hin, denn Dampfach werde immer leerer und die Vereinsleut' immer älter. Dabei soll Dampfach doch „leb' und beb'“ Dabei soll die Jugend ran gelassen werden, das Dorf regieren – und dies nicht nur mit Party, Wein und Bier.

Die „Party Safari“ machte so richtig Stimmung mit Afrikas „Wilden Tieren“, und originelle Giraffen griffen in das Faschingstreiben ein. Dabei wies die lustige Truppe auf den Dschungel hin, der zu klein geworden sei. Deshalb habe man die „wilden“ Kinder wieder nach Hause holen müssen.

Der Radfahr- und Wanderclub „Viktoria 1912“ mit seinem „Wanderfisch-Express nach Dampfacher Art“ wies auf 2000 Fische hin, die sich im letzten Jahr einen Traum erfüllten. Über Nacht wurden sie auf seltsame Weise zu Wanderfischen und gingen auf Reise. Sie bekamen Beine und machten sich weg vom See („Denn kann man sie nicht angeln wie beim Fischen, dann muss man sie auf Wanderschaft erwischen“). Blieb nur die Frage: Wer hat ihnen bei der „Ausreise“ geholfen?

Nach all dem lustigen Treiben ging es über zur Party am Sportheim. Hier war Gaudi pur angesagt mit den Faschingsnarren, die vorher die Wege gesäumt hatten. Keiner kam zu kurz und alle machten mit.

    
    

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