publiziert: 07.03.2011 14:35 Uhr
aktualisiert: 07.03.2011 14:57 Uhr
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Reinhold Schneider ist der neue Schlack

Bürgermeister Thomas Stadelmann kürt den rührigen Rentner
  • Premiere: Erstmals verlieh der neue Bürgermeister Thomas Stadelmann nach dem bunten Faschingszug die Auszeichnung „Zeiler Schlack“. Titelträger 2011 ist Reinhold Schneider (Mitte), der sich bei der Verleihung völlig gerührt zeigte. Auch ZNZ-Ehrenpräsident Helmut Trautner (links) gratulierte.
    Foto: Ralf Naumann
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Zehn Monate ist Thomas Stadelmann nun schon im Rathaus am Ruder. Am Faschingssonntag gab es für ihn dennoch eine weitere „Premiere“. Es war die vielleicht schönste seit seinem Amtsantritt. Als neues Stadtoberhaupt durfte er erstmals die Auszeichnung „Zeiler Schlack“ vornehmen, die nach dem traditionellen Gaudiwurm auf der Marktplatzbühne zum 17. Mal verliehen wurde.

Stadelmann kürte Reinhold Schneider zum Nachfolger von Vorjahressieger Peter Brech. Insgesamt 18 Jahre lang hat der 77-jährige Rentner seit der Gründung der Zeiler Narrenzunft (ZNZ) als Zunftmeister die Büttensitzungen „mit prima Ideen bereichert“, wie der Bürgermeister in seiner Laudatio hervorhob. Schneider ließ den „Blauen Bock“ mit Zeiler „Stars“ aufleben und war als Gründungsmitglied bei den Amsigallen dabei. „Mit viel Hingabe und Engagement“ habe er zudem „dafür gesorgt, dass in Zeil wieder große Fastnachtszüge entstanden sind.“ Zu guter Letzt trieb der neue Ordensträger auch die Errichtung des ZNZ-Festplatzes am Söhrlein entscheidend voran.

Neben Stadelmann bedankten sich auch seine Mitstreiter in der dreiköpfigen „Schlack-Findungskommission“, ZNZ-Ehrenpräsident Helmut Trautner und Förderkreisgeschäftsführer Thomas Fensel von der Stadt, sowie alle Narren der Fachwerkstadt bei dem „beliebten und angesehenen Bürger“. Allen war dabei klar: Schneider steht im Alltagsleben mit Witz und Humor seinen Mann und erwarb sich in der Fasenacht mit allerlei Aktivitäten zurecht Verdienste.

„Ich hab' ja den ganzen Käs' auf Zeil gebracht“, lachte der Preisträger und zeigte sich kurz darauf völlig gerührt: „Ich finde keine Worte. Es ist einfach eine große Ehre.“ Und Richard Schlegelmilch lobte den „Vater der Zeiler Fasenacht“, ließ wissen: „Er hat das mehr als verdient.“

Von unserem Mitarbeiter Ralf Naumann
    
    

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