aktualisiert: 07.03.2011 17:46 Uhr
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AURA
„Superzug bei Superwetter“
Rund 6000 Zuschauer beim Rosenmontagszug in Aura
Die Freude stand den Aktiven ins Gesicht geschrieben. „Ein Superzug bei Superwetter“ war die einhellige Meinung zum Rosenmontagszug in Aura, den rund 6000 Zuschauer bewunderten. Die 27 Wagen, Fußgruppen und zwei Kapellen stellten - mit Ausnahme der Musiker aus Ebenhausen die Faschingsfreunde, Vereine und Privatleute aus dem Ort.
Die Motive im Gaudiwurm bestanden aus lokalen und überregionalen Themen. Die Faschingsfreunde präsentierten ihr gesamtes Gefolge. Dazu gehörten die Schotten des Kinderelferrats, die Showtanzgarde als indische Tempeltänzerinnen sowie die Wilde 14 mit dem „Sister act“. Das Kinderprinzenpaar Vanessa und Lukas thronte auf einer Schneeburg, vor der sich die Kindergarde „Wild Cats“ präsentierte.
Der Elferrat hatte das frühere Bier aus dem Brauhaus zu seinem Thema gewählt. Die Mini-Garde stellte nebst Müttern Micky-Mäuse dar. Den Majestäten Eva und Sandro folgten die „Lumumba-Garde“ als Matrosen. Das ehemalige Männerballett beteiligte sich mit dem Schulbus, der auch bei Eis und Schnee pünktlich ist – dank eines Räumschilds. Als „Coole Boys“ gaben sich das Kindermännerballett, während ihre Vorbilder vom Männerballett der Erwachsenen bayerische Biertrinker imitierten.
Der Kindergarten stellte die Steinzeit dar, Marion Schmitt erinnerte an die Good-will-Aktion Klinikclowns und Holger Wörner an den Mitbegründer der Faschingsfreunde, Ludwig Kolb. Lustige Schlümpfe kamen aus dem Jugendraum. Der Sportverein mimte das Zigeunerleben.
Lappland ist offensichtlich die Sehnsucht der Friday-Night-Girls. Die Störche symbolisierten den Nachwuchs, den sich Aura wünscht. Das Klosterfeld machte es vor. Rosenkönigin Nadja Keller und ihr Gefolge verteilten Blumen, und die „Sportheimbesetzer“ begaben sich auf hohe See – ausgerechnet mit der „Gorch Fock“. Kurt Mützel und seine Gruppe stellten Formel I-Weltmeister Sebastian Vettel vor. Udo Tillemann und die Seinen nahmen sich den „Schuttplatz“ vor, der 2014 endgültig verschwunden ist.
Für die Qualität des Auraer Rosenmontagzugs spricht die Aussage eines Ehepaars aus dem Main-Spessartkreis: „Die 70 Kilometer hin und zurück fahren wir gerne, denn das ist der Faschingszug wert.“ Und andere meinten: „Es ist beeindruckend, was so ein kleiner Ort auf die Beine stellen kann.“
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