aktualisiert: 06.03.2011 16:30 Uhr
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WALDFENSTER
Gala beweist: Narren-Nachwuchs gesichert
Waldfensterer Fosenöchter feiern mit drei saalfüllenden Veranstaltungen 20-jähriges Bestehen
(gs) Mit einer Gala feierten die Waldfensterer Fosenöchter 20-jährigen Bestehen. Die engagierte Faschingsgemeinde hatte dazu unter anderem die besten Sketche aus den vergangenen 20 Jahren ausgekramt und bei den drei saalfüllenden Faschingsveranstaltungen zum Besten gegeben. Damals wie heute verfehlten die Akteure ihr Ziel nicht.
Die Purzelgarde war die größte Gruppe, die jemals auf der Bühne stand, freute sich Sitzungspräsident Alexander Pfülb. Der Nachwuchs in Waldfenster ist also auch für die nächsten 20 Jahre gesichert.
In gewohnter Weise bereiteten Moni und Steffi aus dem Schusterwald, rausgeputzt für die Gala, das Ortsgeschehen auf. Nur: Im siebten Jahr bestand Moni darauf, dass sie heuer mal die Kluge sein wollte.
In der Bütt der Feuerwehr aus den 70er Jahren berichtete „Selbstversorger“ Roland Schlereth über seine vergeblichen Kochversuche. Nachdem er beim Zwiebelschälen unter Wasser beinahe ertrunken wäre und die Eier nach acht Stunden Kochen Granit waren, musste er halt jeden Abend „a bor Houwerflocke aus die Händ“ ess, bis seine Frau wieder aus dem Urlaub zurück war.
Den trockenen Humor der Waldfensterer brachten auch die „Vier Daaben“, die bei ihrem Vortrag keine Miene verzogen, gut rüber.
Den Äche Bradern mit ihrem „Münchner im Himmel“ standen ihre Nachkommen, die Äche Schieberlich, mit ihrem Rotkäppchen in abgewandelter Form in nichts nach.
Für die Tanzeinlagen sorgten die Fireflies, ehemals Lollypops, die Ladykracher mit ihrem Hexentanz, die Sunshine Girls und die Garde. Und natürlich durfte auch das Männerballett nicht fehlen.
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