aktualisiert: 08.01.2010 09:56 Uhr
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WALDFENSTER
Waldfenster liegt heuer in Spanien
Ausverkaufte Büttenabende der Fosenöchter
Das gewohnte Helau konnte das Publikum bei den drei ausverkauften Büttenabenden der Waldfensterer Fosenöchter heuer vergessen. Denn der Fasching steht dort ganz im Zeichen Spaniens. Also mussten die Gäste den Aufruf „Waldfenster. . .“ mit „Olé“ beantworten, was sie auch brav befolgten.
Sitzungspräsident Alexander Pfülb führte spritzig durch das jeweils fünf Stunden dauernde, aber recht abwechslungsreiche Mammutprogramm. An Frotzeleien sparte er den Abend über nicht. Diese gingen überwiegend auf Kosten des Bürgermeisters und überhaupt auf alles „Schwoarze“ in der Gemeinde.
Mit viel Applaus zogen die jüngsten Tänzer, die Lollipops, von der Bühne. Super waren auch die Showtänze der Garde, der Ladykracher, Unknown Ladies und der Dschungeltanz der Sunshine Girls. Nicht zu vergessen die Einlage des Männerballets.
Als weniger erfolgreich dagegen erwiesen sich die Waldfensterer Junggesellen (Damengymnastik) auf ihrer Suche nach einer Fraa. Nicht einmal die Wallfahrt auf dem Jakobusweg zeigte Erfolg. Keine der Schönen und Reichen hatte sie gewöllt. So verzweifelt ist der traurige Haufen mittlerweile schon, dass er sogar welche mit „falsche Zäh, Käsfüß oder sogar welche, die schnarche“, nähmen.
Steffi und Moni bereiteten wieder auf witzigste Art das Dorfgeschehen auf. Dem Motto entsprechend auf Mallorca. Doch war es nicht das Meeresrauschen, das sie während ihres Plausches hörten. Vielmehr den Harald, der seine Fässer auswusch und dabei den Löschteich zum Überschäumen brachte. Dass in Amerika alles in der halben Zeit gebaut wird, wusste Moni von Rosmarie. Aber „das da“ (Pfarrhaus), sagte sie beim Ausflug in Burkardroth, „hätten wir überhaupt nicht gebaut“.
Kein Auge trocken blieb, als Roland Schlereth mit unbeweglicher Miene als Polizeihauptmeister Röhrlein mit seinem trockenen Humor zwar teils bekannte, aber originell auf Waldfensterer Art verpackte Witze und Episoden aus dem Polizeialltag zum Besten gab.
Viel Arbeit gemacht hatten sich Mario Dietrich und Kumpels mit ihrer Show nach der RTL Serie „Bauer sucht Frau“. Das erste Mal dabei waren heuer Sebastian Kleinhenz und Kompagnons, die in der „Baumschule“ auf lustigste Weise ihre Einfältigkeit demonstrierten.
Schließlich probierten Alex und Stefan ihr neues Navigationsgerät aus. Die Technik führte die Beiden jedoch nicht direkt zum Beck (der letztendlich geschlossen hatte), sondern durch ganz Waldfenster. Und dabei wurde jedes Haus, bei manchen „ist ja gar nichts los gewesen“, auf die Schippe genommen.
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