aktualisiert: 06.03.2011 21:31 Uhr
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WESTHEIM
Drachen, Mosi, der Papst und die Narren
420 Aktive beim Faschingszug in Westheim
Bei schönstem Sonnenschein strömten die Narren am Sonntagmittag nach Westheim. Schon an der Dorfperipherie sorgten die Helfer der Feuerwehr, dass die Autos vom Dorfkern fernblieben. Auf etwa 4000 Besucher schätzte man deren Anzahl. Die meisten der 32 Gruppen und Motivwagen kamen aus Westheim. Insgesamt waren 420 aktive Narren im Gaudiwurm.
„Der Wettergott ist auf unserer Seite“, freute sich Waldemar Kress, der am zentralen Platz vor der Metzgerei Dorsch die Zugfolge ansagte. Das Hochwasser, der Klimawandel, das Schneeräumen aber auch das Sterben der letzten Wirtschaft in Westheim waren die närrischen Themen.
Soll die Rente demnächst erst ab 103 Jahren ausgezahlt werden? Opponiert wurde auch gegen die steigenden Ölpreise mit Probebohrungen in Westheim. Das Thema Dioxin tauchte ebenfalls auf.
Der Papst gab den Narren seinen Segen vom Papamobil aus, und der wieder auferstandene Rudolf Moshammer grüßte aus der Luxuslimousine. Auch ein prachtvoll gekleidetes Hochzeitspaar zierte den Umzug.
Doch was wäre solch ein Karnevalsereignis ohne die Kümmi-Damen? Auch heuer wieder hatten sich diese 22 aktiven Frauen ein tolles Aussehen verliehen. Mit Goldmasken riefen sie den Karneval aus Venedig in Erinnerung und brachten stilecht gleich auch noch eine ausgewachsene Gondel mitsamt der Gondoliere mit. Als engelhafte Schmetterlinge erschienen die Sängerinnen „The Voices“. Kinder schlängelten sich als Riesendrache durch die Zuschauermenge. Auch lebendige Legosteine waren zu bewundern.
ONLINE-TIPP
Viele Bilder vom Faschingszug unter www.mainpost.de/fasching
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