aktualisiert: 07.03.2011 19:41 Uhr
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EBENHAUSEN
Zum Pipimachen neue Sachen
30 Gruppen und 15 Wagen bei Gaudiwurm
Mit über 30 Gruppen, darunter 15 Wägen und drei Kapellen, wälzte sich am Faschingssonntag ein bunter und lustiger Gaudiwurm durch die Ebenhäuser Straßen. Stärkste Gruppe mit rund 100 Teilnehmern war die „Kinderbetreuung der US-Kaserne Schweinfurt“. Die Straßen waren vor allem in der Ortsmitte dicht gesäumt.
Wochenlang hatten die Teilnehmer an den Aufbauten für Fahrzeuge und Geräte gewerkelt, Kostüme und Requisiten gesucht, Süßigkeiten gekauft, um die Kinder zu beglücken. Klar war, dass der Faschingsclub allein nicht den Umzug stemmen konnte.
Peter Dierbach, Jutta und Helmut Markert sowie Matthias Besler waren sehr dankbar, dass sie im Ort und darüber hinaus weitere Mitstreiter fanden. Kindergarten, Trachtengruppe, Pfarrgemeinderat, TSV und „Ebenhäuser Bäuerlich“ waren ebenso dabei wie Patenverein HAKAGE Hammelburg, Männerballett und Jugendtreff Poppenhausen, Fußballer und Theatergruppe des TSV Oerlenbach und Autoclub Büttner aus Rannungen. Für fetzige Musik sorgten die Blaskapellen aus Ebenhausen und Pfersdorf sowie der Spielmannszug Ebenhausen. Ganz vorne fuhren Bürgermeister Siegfried Erhard mit seinen Getreuen und das Prinzenpaar Sylvia I. und Ingolf I., deren Regierungszeit in diesen Tagen endet.
Bunt gemixt waren die Themen: Der Kindergarten sprach die bevorstehende Sanierung der WC-Räume an: „Zum Wickeln und zum Pipimachen kriegen wir bald neue Sachen!“
An der Kirche heißt es bald: „Leute und auch Kinderwägen kann der Aufzug ganz leicht heben“. Der FCSH-Zug verkündete: „Unsere Bahn fährt immer noch, wir haben keinen Achsenbruch!“ Dem Umzug schloss sich gemütlicher Ausklang in der Ortsmitte um Backhäuschen und Multifunktionshalle an.
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