aktualisiert: 08.03.2011 10:36 Uhr
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OBERWILDFLECKEN
Die Mafia und die Geisterjäger
Bunter Gaudiwurm
(mut) Die Narren waren los am Rosenmontag in Oberwildflecken. Mit fünf Faschingswägen und rund 200 Aktiven zog der traditionelle Faschingsumzug bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel mit Start und Ziel am „Kreuzberghof“ durch den kleinsten Wildfleckener Ortsteil. Mit viel Kreativität war es den Oberwildfleckenern wieder gelungen, einen kleinen, aber sehr feinen Faschingsumzug mit prächtig geschmückten Wagen auf die Beine zu stellen.
Aufgefallen ist, dass diesmal die Kommunalpolitik auf den Motivwagen keine Rolle spielte. Der Sportclub (SCK) erinnerte an die Probleme, die vom spuckenden Island-Vulkan den Fliegern im letzten Jahr bereitet wurde.
Waldemar Martin, Stefan Riesner und Ralf Hepke waren mit ihren „Patrioten“ als Oberwildfleckener Geisterjäger mit von der Partie. Der Wildfleckener Väterstammtisch zu dem 14 gestandene Männer gehören, war zum ersten Mal auch in Oberwildflecken dabei.
Nichts anbrennen ließen die Jungschützinnen des SCK als die „Muna-Mafia“ auf ihrem Gaudiwagen. Wie Christine Zurek mitteilt, sind sie stolz darauf, von Anfang an beim Gaudiwurm dabei zu sein.
Dass es in Oberwildflecken auch einen Fischerclub gibt, war für manchen der Zuschauer neu. Unter dem Slogan „Unsere Fischhütte liegt am See, wir sind dort selbst bei Eis und Schnee“ machten die fünf Fischer erstmals auf sich aufmerksam. Begleitet wurde der Umzug von zahlreichen bunten Fußgruppen, die sich dem Zug angeschlossen hatten. Roswitha Reder, erinnert sich, dass der Umzug seit 1991 zu den regelmäßigen Veranstaltungen Oberwildfleckens gehört.
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