publiziert: 06.03.2011 16:45 Uhr
aktualisiert: 06.03.2011 17:11 Uhr
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Die olympische Flamme brennt

Beim Faschingszug Wiesentheids närrische Olympia-Bewerbung für 2018 abgegeben
  • Olympiareif waren alle Gruppen beim Wiesentheider Faschingszug: die Jugendlichen der Schautanzgruppe der Fastnachtsgesellschaft genauso wie die Frauen und natürlich der Wagen, der das Thema aufgegriffen hatte.
    Foto: ANDREAS STÖCKINGER
  • Helau: Die Feuerwehr ist da.
    Foto: A. Stöckinger
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Am Faschingssonntag verwandelte sich Wiesentheid wieder in eine Faschings-Hochburg. Die olympische Flamme brennt bereits: „Wenn Garmisch die Spiele nicht will, wir nehmen sie“, schlug ein Wagen beim Faschingszug kurzerhand vor.

Skispringen am Radweg

Zum Skispringen könnte die neue „Schanze“ am Radweg nach Geesdorf genutzt werden; Eislaufen wird am eh selten genutzten Multifunktionsplatz am Sportzentrum ausgetragen; einen erfolgreichen Test im Bobfahren machten die Jecken bereits beim Zug durch den Ort. Nur der Biathlon müsste 2018 leider ausfallen – wegen des Böllerverbots in Wiesentheid. So nahmen die Narren auch das Ortsgeschehen auf die Schippe.

    
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Faschingszug 2011
Wiesentheid
    
Überhaupt hatten sich die Teilnehmer einiges zum großen Faschingsumzug der Kolping-Karnevalsgesellschaft (Ko-Ka-Ge) einfallen lassen. Der garantiert echte Doktor-Titel von Bürgermeister Werner Knaier, der Weihnachtsmarkt, der ausgefallen war, oder auch die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in diesem Jahr waren Themen auf den Wagen. Für Farbtupfer sorgten außerdem die vielen kleinen und großen Tanzgruppen aus Laub, Reupelsdorf, Stadelschwarzach und Wiesentheid.

Der Katholische Frauenbund, die Kindergärten, die Fußballer aus Prichsenstadt und Kirchschönbach, die „Champions“ aus Reupelsdorf, der Frauen-Elferrat sowie die Gentlemen vom Männerballett der Ko-Ka-Ge mit ihrem riesigen, alten Feuerwehrauto steckten im Gaudiwurm, der am Landschulheim startete und beim Kinderfasching endete. Für Stimmung auf dem Weg und in der Halle sorgte der Musikverein, verkleidet als Cowboy und Indianer. Tanzgruppen umrahmten den Nachmittag in der rappelvollen Steigerwaldhalle.

Von unserem Mitarbeiter ANDREAS STÖCKINGER
    
    

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