publiziert: 08.03.2011 16:55 Uhr
aktualisiert: 08.03.2011 20:47 Uhr
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Die Doppelgänger und die Doktorarbeit

Endspurt bei den Faschingszügen in der Region
  • Familienbande: die Panzerknacker in Urspringen.
    Foto: HEIDI VOGEL
  • Blauer Himmel, blaue Kostüme: zwei Freiheitsstatuen in Bischbrunn.
    Foto: JOCHEN JÖRG
  • Volle Deckung: In Bischbrunn fielen gefährliche Piraten ein.
    Foto: JOCHEN JÖRG
  • Die ganze Welt in Kleinparis: Uettingen ist ein Dorf von Welt.
    Foto: J. Schwamberger
  • Helau, ihr Leut: Wer den Uettinger Zug versäumt, verpasst was.
    Foto: J. Schwamberger
  • Aus dem Meer direkt zum Faschingszug: rosa Krakenweibchen in Bischbrunn.
    Foto: JOCHEN JÖRG
  • Helden der Kindheit: Aus Filmen und Comics kennen wir die Figuren, die beim Urspringer Zug erschienen, bereits gut.
    Foto: HEIDI VOGEL
  • Da ist der Wurm drin: Dieses aktuelle Uettinger Guttenberg-Motiv einer privaten Zug-Gruppe ist ganz bestimmt kein Plagiat.
    Foto: Joachim Schwamberger
  • Ohren wie Colttaschen: Richard-Krebs-Doppelgänger in Bischbrunn.
    Foto: JOCHEN JÖRG
  • Schaurige Gestalten: Diese Vampirdamen verteilten in Bischbrunn kein Blut, sondern leckere Mohrenköpfe.
    Foto: JOCHEN JÖRG
  • Cellistinnen (josch) Der Kleinpariser Faschingsclub von Uettingen brachte immerhin 18 Motivwagen und Gruppen auf die Beine. Wie immer sah man originelle Kostüme und Darstellungen. Am Rosenmontag wurde beim Rosenmontagstanz in der Aalbachtalhalle auch wieder die am originellsten verkleidete Gruppe gekürt. Dieses Jahr war es eine private Clique, die sich dem Herrn zu Guttenberg widmete. „In der Doktorarbeit ist der Wurm drin“ betitelte sie ihre Nummer und spielte – natürlich – auf die Plagiatsvorwürfe gegen den Ex-Verteidigungsminister an. Weiterhin suchte eine Gruppe als Nachfolger für Matthias Flohr den „Supermohr“ als Büttenstar für die Prunksitzungen. Viel Beifall spendeten die „Zugschauer“ auch den lustigen Cellistinnen, die sich in diese schweren Musikinstrumente gesteckt hatten.
    Foto: Jo Schwamberger
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Faschingszug 2011
Bischbrunn
08.03.2011
    
    
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Urspringen
08.03.2011
    
    
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Faschingszug 2011
Uettingen
08.03.2011
    

(jogi/josch/vo) Krönender Abschluss der fünften Jahreszeit: Bei den letzten Zügen dieser Saison in Bischbrunn, Oberndorf, Esselbach, Uettingen und Urspringen machten die Narren am Dienstag noch einmal so richtig Stimmung.

Die längste Strecke hatte der Gaudiwurm des Oberndorfer Carnevalvereins (OCV) „Die Rattel“ in den Grundgemeinden zurückzulegen. Rund fünf Kilometer marschierten die Teilnehmer von der Kreuzhöhe in Bischbrunn über Oberndorf und Esselbach bis hin zur Spessarthalle. Insgesamt 31 Wagen und Fußgruppen hatte Zugmarschall Wilhelm Weidner eingeteilt. Angeführt wurde der Zug vom Esselbacher Spielmannszug.

Viele Motivwägen hatten einen lokalen Bezug. Die „Doppelgänger“ mit abstehenden Ohren, die mit einem Stars-and-Stripes-Wagen aus den Vereinigten Staaten gekommen waren, suchten im närrischen Treiben nach Bürgermeister Richard Krebs. Wenig später folgte das Streufahrzeug in knalligem Orange, dessen Salz im Winter niemals ausgeht. Durch die Straßen fuhren auch ein Piratenschiff aus Steinmark und die „Arche Grund“. Die Fußgruppen präsentierten sich farbenprächtig, etwa die Kraken, Meerfische, Zigeunerinnen, Vampire und die Elfen vom „Tanztheater Pina Bau(s)ch“.

Der Kleinpariser Faschingsclub aus Uettingen brachte 18 Motivwagen und Gruppen auf die Beine. Wie immer sah man originelle Kostüme und Darstellungen. Tags zuvor war beim Rosenmontagstanz in der Aalbachtalhalle die am einfallsreichsten verkleidete Gruppe gekürt worden. Diesmal war es eine private Clique, die sich Herrn zu Guttenberg widmete. „In der Doktorarbeit ist der Wurm drin“ betitelte sie ihre Nummer. Weiterhin suchte eine Gruppe als Nachfolger für Matthias Flohr den „Supermohr“ als Büttenstar für die Prunksitzungen. Viel Beifall spendeten die „Zugschauer“ auch den Cellistinnen.

Unter dem Motto „Disney- und Comichelden“ stand der Urspringer Faschingszug. Rund 200 Narren zogen als Biene Maja, Schlümpfe, Wickie, Asterix und Obelix, als Familie Simpson, Mario und Luigi oder als Superman und Lucky Luke verkleidet durch den Ort. Rund eine Stunde dauerte der Umzug, dem zahlreiche Bollerwagen und ein mit Comicfiguren dekorierter Wagen angehörten. Vom Startpunkt an der Festhalle bis zum Ziel am Sportheim wurden die Narren unterwegs an etlichen Stationen mit Getränken und Süßigkeiten verköstigt.

ONLINE-TIPP

Viele weitere Bilder vom Fasching in der Region unter www.mainpost.de/fasching.

    
    

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