publiziert: 08.03.2011 18:10 Uhr
aktualisiert: 08.03.2011 20:33 Uhr
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Narren feierten ungebremst

Abschied vom Maradies – Spott über die Fußgängerzone
  • Der Frühling ist ausgebrochen – zumindest im Marktheidenfelder Stadtteil Zimmern.
    Alle Fotos: Andreas Brachs
  • Handgemachte Musik: Bajazzo vom Straßbessenbacher Musikzug.
  • Gespannte Erwartung: aufmerksame Bonbonjäger am Straßenrand.
  • Ihr Kommentar zur Zone? – Besser ohne!
  • Schwarzer Humor: Schornsteinfeger vom Haus Lehmgruben.
  • Helau! Oder wie sagen Afrikaner?
  • Schön bunt: Lorbser-Harlekin.
  • Gut geölt: und reich wie'n Scheich.
  • König der Löwen – und der Lorbser.
  • Alarm: Die Feuerwehr kommt.
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Begleitet von strahlendem Sonnenschein und einem Großaufgebot an Ordnern wand sich der Hädefelder Faschingszug am Dienstag durch die Stadt.

59 Wagen und Fußgruppen, darunter vier Spielmannszüge, verbreiteten gute Laune unter den zahlreichen närrischen Zuschauern am Straßenrand. Dieses Jahr gab es auch Wagen mit Lokalkolorit: An den Themen Fußgängerzone und Maradies/Wonnemar kamen die Narren nicht vorbei. „Die Zone verfehlte ihren Zweck, drum musst' sie gleich wieder weg! – Das Geld fürs Parkhaus kann man spar'n und direkt vor'n Laden fahr'n!“, spotteten die Fasenachter über die misslungene Einführung einer erweiterten Fußgängerzone.

Der TV Marktheidenfeld hatte sich zum Abschied vom Maradies sein eigenes Planschbecken samt Sprungturm gebaut und die Trennfelder Jugend befand, dass man angesichts ihres Badesees gut und gern aufs Wonnemar verzichten könne.

Farbenprächtig präsentierte sich der Stadtteil Zimmern in einem bunten Blumenmeer. Prächtig war auch die Stimmung unter den Zuschauern, die den Zug quer durch die Stadt bis zur alten TV-Turnhalle säumten, wo der Kehraus stattfand.

Nicht so recht durchsetzen konnten die Ordnungskräfte die heuer erhöhten Auflagen für die Lautstärke der „Konservenmusik“ und für den Umgang mit dem Alkoholkonsum. Für die Verantwortlichen war es eine schwierige Gratwanderung, ernst genommene Aufsicht, aber dennoch keine „Spaßbremse“ zu sein.

ONLINE-TIPP

Unsere gesammelten Bilder und Berichte zum Fasching finden Sie unter: www.mainpost.de/fasching

Von unserem Redaktionsmitglied Andreas Brachs
    
    

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