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08.02.2010 15:08 Uhr
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Große Rathausfenster für mehr Transparenz

Tierische Narretei im Stadtteil Zimmern: Von „Flop-Model“ bis zu tanzenden Zebras

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In den Zimmerner Tierpark lud am Samstag Narrenclub-Sitzungspräsident Georg Riedmann mit seinen Assistenten Angelika Eyrich und Andreas Schmitt ein. Das bunte, schöne Bühnenbild in der Tischtennishalle verriet es schon: „In Zimmern ist tierisch was los“.

Das wollten sich auch die närrischen Freunde aus Altfeld, Glasofen, Michelrieth sowie einige Stadträte unter Führung von Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder, die zu Beginn auf der Bühne begrüßt wurden, auf gar keinen Fall entgehen lassen. Schon das tierische Orchester der „Bambinis“ zeigte in witzigen Kostümen wieder die Lust an der Verkleidung und am Tanz, die den Zimmerer Fasching auszeichnet.


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Beim närrischen Wettbewerb „Zimmerns Next Flop-Model“ sah Lorbser-Prinzessin Isabell I. lange Zeit wie die sichere Siegerin aus. Dann entschloss sich die Jury-Vorsitzende Heidi dazu, den Titel lieber selbst noch einmal einzuheimsen. Tanzmariechen Madeleine Greßer (Trainerin: Anna Pehl und Betreuerin Bettina Hörnis) zeigte mit ihrem flinken Solotanz, dass sie diese Tradition beim Narrenclub bestens fortführt.

Offenbachs „Camping-Import“ Ingrid Neubert bot in dieses Jahr als Frau, die weiß, was sie will, eine neue Facette ihres immerwährenden Kampfes gegen die Männerwelt und schilderte ihre Karriereerfolge durch den geschickten Einsatz ihrer Weiblichkeit. Tanzende Elefanten, elegante Raubkatzen, bunte Papageien und flotte Westernreiterinnen brachte der Zirkusdirektor der „Minis“ auf die Bühne. Die hübsche Kostümierung und der nett choreografierte Tanz zählten zu den Höhepunkten an diesem Abend.

FOTOSERIE
Viele Bilder aus der Prunksitzung
Zimmern 08.02.2010

Was man(n) sich von einer Domina verspricht, war das Thema von Heidi Pfaffinger. Hagen Sandner und Matthias Sendelbach, die „Zimmerner Stadtmusikanten“ vom „Duo Arizona“ spielten daraufhin die erste Schunkelrunde an diesem Abend. Vor dem kleinen Finale, das die jüngsten Akteure von der Bühne verabschiedete, entführten die „Girls“ mit ihrem Löwen-Schautanz in die afrikanische Savanne.

Alina Müller und Franziska Pullmann führten mit ihrem Dialog in die Welt des Internets, des weltweiten Wartens – www. Seltsame Weichware bietet die Firma Winzigweich an, die auf der teuren Hartware nur schwierig zu beherrschen ist. Im Reich der flachen Raten war der Absturz quasi vorprogrammiert. Die „Alpfler Laabfröschgarde“ brachte mit einem schwungvollen Gardetanz die Halle richtig in Fahrt, bevor Georg Riedmann, der „Kahrle“ aus Zimmern bekannte: „Eine Rede schreiben ist echt schwer“. Er quälte sich ein ganzes Jahr, um witzig zu sein und trotzdem niemandem zu nahe zu treten. Seiner Chefin, der Bürgermeisterin, gab er eine Frage mit. Ob allein große Fenster am Rathaus schon für mehr Transparenz sorgen, war sich der Zimmerner Narr nicht so ganz sicher.

D


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ann bat der städtische Bote aus Zimmern seinen Kollegen und Fasenachtsfreund Rainer Thorun aus Glasofen auf die Bühne. Nachdem der Glasofener Sitzungspräsident Andreas Sauer den „Berchschneider“ mit Martinsbräu betankt hatte, lief der zur Bestform auf und verriet Interna aus der Stadtverwaltung, wo man Riedmann den Ehrentitel „Amtsschabe“ verliehen hätte. Aus dem Erinnerungen des Zimmerners mit dem Titel „Mein Still-Leben als Amtsbote der Stadt Marktheidenfeld“ wollte der Glasf'lder Narr gerne lesen. Zuvor musste er aber noch auf wundersame Weise Licht holen. Die Halle war vom witzig-skurrilen und außergewöhnlichen Geist dieser Nummer völlig begeistert – Rakete!

Telefonsex am öffentlichen Münzfernsprecher, eine Nummer des Frankfurter Komikerduos „Badesalz“, brachte Manuel Pfaffinger auf seine Weise auf die Bühne. Es ist schon blöd, wenn einer in der engen Telefonzelle die Hose runterlässt und dann nicht mehr ans Portemonnaie zum Nachwerfen kommt.

Danach ging es wieder auf den schwarzen Kontinent, dieses Mal tanzten die charmanten Zebras der Schautanzgruppe „Ramba-Zamba“ durch die Steppe. Der Abschluss gehört in Zimmern den Männern und ihrem Ballett. „Auf der Alm“ war ihr Thema und Kühe mit großen Eutern steppten gemeinsam mit Heidi und dem Geißenpeter grazil über die Bühne und bauten waghalsige Gruppenpyramiden.

ONLINE-TIPP

Mehr Bilder von der Sitzung und alles über den Fasching in der Region: www.mainpost.de/fasching

 


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