Mit seinem Kamel (August Jeßberger und Günter Geißler) zog am Samstagabend der Sitzungspräsident der Hädefelder „Lorbser“, Michael Höhnlein, gemächlich räsonierend zur Narrenbühne.
Dort kündeten dem Conferencier vier Tafeln, die von Valentina Harth gemalt worden waren, sein Schicksal. Vom vorigen Bürgermeister Leonhard Scherg wegen Sicherheitsbedenken aus der alten TV-Turnhalle gewiesen, vom Schulrektor aus der Realschule ferngehalten, von Pfarrer Hermann Becker wegen Sanierungsarbeiten aus dem Pfarrheim verbannt, hoffen Marktheidenfelds Narren, dass die neue Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder den Weg zu einer Stadthalle weisen möge. In diesem Jahr war man mit den Faschingssitzungen am Freitag- und Samstagabend in der Aula der Verbandsschule zu Gast – eine Variante mit eigenem Bühnen-Charme.
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