publiziert: 08.03.2011 18:40 Uhr
aktualisiert: 08.03.2011 19:54 Uhr
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Maskenball mit bedrohten Arten

Tausende Zuschauer beim Zug der „Goikel“
  • Einfach süß: Die RFK-Jugendgarde mit ihrer Sweet-Box.
    Fotos Helmut Hussong
  • Venezianisch: Turngruppe Krutsch.
  • Musikalisches Bienchen.
  • Stewardessen der SchaRiBu-Air.
  • Riesiger Motivwagen: Die Gruppe Sachs (Burgsinn) kam mit Vierzigtonner und jeder Menge Horror.
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(ng) Straße frei für die Narretei, hieß es wieder am Dienstag in der Spessartstadt. Wie jedes Jahr war die Hauptstraße für den Straßenverkehr einige Stunden gesperrt. Bei frühlingshaftem Sonnenschein mit gemäßigten Temperaturen fanden mehrere Tausend Zuschauer den Weg zum krönenden Abschuss der Session nach Rieneck in die Fasenachtshochburg im Sinngrund. Sie bildeten ein mehrreihiges Spalier für den farbenprächtigen Gaudiwurm aus rund 45 Gruppen und Motivwagen.

Mit viel Helau und fröhlich lärmend schlängelten sich die närrischen Gruppen vom Aufstellungsbereich in der Denkmalstraße über die Hauptstraße durch die Altstadt bis in das Obertor. Begeistert ließen sich die Besucher von der ausgelassenen Stimmung der bunten Spaßvögel anstecken. Moderiert wurde das farbenreiche Geschehen am Startpunkt von „Obergoikel“ Walter Konrad.

Angeführt von Zugmarschall Hubert Nickel und dicht dahinter musikalisch umrahmt vom Karlburger Spielmannszug begeisterten die Spaßmacher die Besucher am Straßenrand. Für Stimmungsmusik sorgten im Zug verteilt die Musikkapelle der Rienecker Musikanten und die Sambagruppen Gemunda und Zellingen. Viele Motivwagen hatten ihre eigenen Anlagen dabei und beschallten die Zuschauer mit Musik aus der Konserve. Bunt wie die Kostüme der vielen Fußgruppen waren auch die Themen, die die Narren aufgegriffen hatten.

Als bedrohte Art stellte sich der Rienecker UFC im (Bett-)Überzug, dem ureigenen Rienecker Fasenachtsdress vor. Als Vampire und Fledermäuse, Sweet Box und Goldene Versuchung präsentierten sich Kinder-, Jugend- und Prinzengarde des RFK. Venedigs Maskenball und eine eigene Luftbrücke mit der SchaRiBu Air oder Piraten und Fußballhasen waren vertreten.

Unterstützt wurden die Rienecker Spaßmacher von Narren aus der Umgebung wie Karlburg, Schaippach, Burgsinn, Gemünden, Seifriedsburg, Höllrich, Mittelsinn, Aura, Obersinn. Mit dem größten Faschingswagen „aller Zeiten“, einem Vierzigtonner, war die Gruppe Sachs aus Burgsinn mit ihrer Horrorshow angetreten. Rienecks Goikel krähen wieder, stellten die Mitglieder des RFK auf ihrem Motivwagen am Zugende fest. Das große Finale feierten Spaßmacher und Besucher am Ende auf dem Parkplatz in der Stadtmitte.

ONLINE-TIPP

Viele weitere Bilder vom unter www.mainpost.de/fasching

    
    

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Die neuesten Kommentare

bluemeli (1 Kommentare) am 09.03.2011 09:34

Sehr schön, aber nicht alles hat mit Fasching zu tun...

Ein großes Lob an die Fußgruppen in ihren farbenprächtigen Kostümen, es war ein wahrer Augenschmaus grinsen Die Gruppen waren gut gelaunt, das Wetter tat sein übriges dazu... Alles in allem ein gelungener Zug... bis auf die letzten 10 Gruppen. Warum werden überhaupt so große Wägen, auf denen die Jugendlichen eh nur dem Alkohol frönen, überhaupt zugelassen? Mit Fasching hat das doch nichts mehr zu tun. Als endlich die völlig übertriebenen Wägen vorbei waren, hatte ich nur noch ein Pfeifen im Ohr, was ausschließlich dem "Bum-Bum-Bum" der großen Boxen zu verdanken war.
Ich hoffe, dass diese Leute sich im nächsten Jahr ein Beispiel an den Fußgruppen nehmen und dass somit alle Gruppen auf dem Rienecker Faschinzug sehenswert sind!
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