aktualisiert: 07.03.2011 17:28 Uhr
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LAUDA
Das Bad in der närrischen Menge
Faschingstreiben in der Laudaer Altstadt
(bix) Lang war der Zug der Akteure, die sich beim Narrentreiben in Lauda unbekümmert unters Volk mischten, so dass bei der gemeinsamen Feier auf dem Marktplatz die Stimmungswogen immer höher schlugen.
Wenn auch die Menge diesmal überschaubarer blieb, so bevölkerten doch am Sonntagnachmittag bei ordentlichen Witterungsbedingungen mehrere hundert Einwohner und auch Auswärtige die Laudaer Altstadt, um mit dieser Veranstaltung der Narrengesellschaft Strumpfkapp Ahoi den Höhepunkt der örtlichen Straßenfasnacht mitzuerleben.
Die Fasnachter starteten an der Rebgutstraße und strömten von dort durch das Obere Tor in die Rathausstraße. Umrahmt von den Klängen der Musikkapelle Grünsfeld passierten die Mitwirkenden die voll auf Ausgelassenheit eingestimmten Gäste, voran der bereits zum 23. Mal amtierende Ortsgendarm Werner Stephan. Die Gruppen suchten wie gewohnt das ausgiebige „Bad in der Menge“. Nach einer wiederum überaus starken Abordnung aus Oberlauda mit den Rootzen, den Bajazzen und den Zigeunern sowie erstmals den Guggemusikern der „Säuboochklopfer“ rundeten erneut die Eisbären vom „Düdo-Club“ (die Abkürzung steht für Düsseldorf) diesen Abschnitt ab.
Vervollständigt wurde die närrische Zugfolge durch die nicht zu bremsenden Strumpfkappenfänger der Laudaer KjG sowie der Premiere feiernden Fluglinie „Lauda Air“ mit dem Prinzenpaar Katrin I. und Marcel I. (Stephan), während der „Schnee-Räumdienst“ den Schlusspunkt bildete. Hier hatten sich auch einige Stadträte in die Montur der Bauhof-Mitarbeiter geschmissen.
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