publiziert: 20.02.2011 17:00 Uhr
aktualisiert: 04.03.2011 14:05 Uhr
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Schlagzeilen und Gerüchte aus der Humor-Kiste

Die beiden Prunksitzungen der Werbacher Fastnachts-Gesellschaft Goaggerli waren rundum ein Erfolg
  • Der Unterricht fiel aus: Beim Schautanz der Blauen Garde zur brennenden Schule fingen die Herzen der Zuschauer Feuer.
    Foto: Herbert Bickel
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(bix) „Wenn der Hahn kräht statt zu scharren, strömen von weither alle Narren“: Dieses Motto galt für die beiden Prunksitzungen der Fastnachts-Gesellschaft Werbacher Goaggerli, die mit über 80 eigenen Akteuren – unterstützt von rund 20 Helfern – erneut an zwei Abenden hintereinander viel gute Laune verbreiteten. Der Stimmungspegel schlug kräftig aus in der aufwendig sanierten Tauberhalle, in der am Freitag 280 und am Samstag sogar 380 Besucher ein gut fünfstündiges Programm verfolgten. Kein Wunder, dass am Ende alle mit Inbrunst das „Werbacher Lied“ intonierten. Zunächst einmal gab es aber ein Wiedersehen mit dem seit inzwischen 23 Jahren amtierenden Präsidenten Charly Höfling, der im Kreise seines „Fünferrates“ das Narrenschiff souverän an allen Klippen vorbei steuerte. Nach dem schwungvollen Marschtanz der Blauen Garde (Trainerinnen Patricia Schwarzstein und Katharina Liebers) oblag es dem Präsidenten, in Reimform das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, ehe der „Lausbub“ Johannes Rossi mit einem gelungenen Debüt in der Bütt aufwartete. Eine Premiere feierten ebenfalls die „Würzbuam“, die die passenden Melodienfolgen parat hatten und so ihren Beitrag zur stetig steigenden Geräuschkulisse im Saal leisteten. Einen festen Platz eroberte sich jeder „Kanal 11 Werbach“, dessen zwölfte Ausgabe diesmal Angela Haas und Andreas Michel im Wechsel moderierten. Mit ihren „Nachrichten, Schlagzeilen, Gerüchte und Lügen“ riefen sie Lachsalven hervor.

Viel Wirbel verursachte erneut der frühere „Jäger Hubertus“ alias Christian Freisleben, der diesmal vor allem seine speziellen Erlebnisse auf St. Pauli in Hamburg schilderte, bevor das Tanzpaar Silvia Wohlfarth & Melanie Kraft (Sabrina Schulze) eine überaus akrobatische Nummer auf die Bretter legte. Ein Nachschlag war hier fällig, eine Forderung, die man ebenso an den „Lebenskünstler“ Rüdiger Klebes erhob, der als „Junggeselle“ tief in die Humor-Kiste griff, um dabei seine gesammelten Weisheiten „unters Volk“ zu bringen. Das Volk tobte endgültig, als die Männergarde (Regina Schlör und Jennifer Kolb) mit ihrem zackigen Auftritt die Halle zum Erbeben brachte.

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