publiziert: 06.03.2011 18:10 Uhr
aktualisiert: 06.03.2011 19:04 Uhr
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Weihnachtsstimmung beim Geisfürstzug

Schönes Wetter, gelungene Ideen und noch viel bessere Stimmung beim großen Fosenochtsumzug in Wegfurt
  • „Ja, ist denn schon Weihnachten?“ Die Bürgerinitiative Umweg feierte beim großen Fosenöchterumzug in ihrer Heimatgemeinde den zugesagten Planungsauftrag für die Umgehungsstraße.
    Foto: Zirkelbach
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(zir) Der Geisfürst lässt seine Wegfurter nicht in Stich. Beim Fosenochtszug in Wegfurt lachte die Sonne und bescherte dem feiernden Volk angenehme Stunden und echte Fosenochtsstiummung.

Da war das ganze Brendtal auf den Beinen, denn außer dem Geisfürstlichen Hofstaat, seinen Garden und dem Elferrat machten auch alle anderen Gesellschaften der oberen Rhön dem „Geisfürstentum“ ihre Aufwartung: die Hollerboller aus Frankenheim, die Schönauer Fosenöchter. Die Böschemer Maumer, in diesem Jahr ohne Prinzenpaar, waren mit ihrer Maumerkapelle präsent und stellten sich mit dem Gesinde der Osterburg vor.

Die Musikkapellen aus Wegfurt und Schönau sorgten für ausgelassene Stimmung und Bewegung in den Reihen der feiernden Menge. So dass bis weit in die Nachmittagsstunden auf dem Dorfplatz und anschließend in der Geisfürsthalle das „Wäfet Helau“, aber auch das „Halex“ der Maumer und Hollerboller aus vielen hundert Kehlen erklang.

Der Geisfürst, auch heuer dargestellt von Katharina Kamm, nahm die Huldigungen der Untertanen entgegen, beschenkte sie vom Wagen des fürstlichen Hofrates herab mit Kusshändchen und Süßigkeiten.

Allerlei lustige Einfälle hatten sich die Fosenochtsstrategen um Sabina Scheuring und Sandra Wappes auch wieder einfallen lassen. Hubert Scheuring, der sich die Woche zuvor in Schönau noch als Borweslaufer geoutet hatte, machte sich als „Wühbauer met Wüh“ über den Schönauer Fosenochtszug lustig. Die Kindergartenkinder, Erzieher und Eltern hatten einen riesigen Zoo mit vielen wilden Tieren um sich versammelt. Die Bürgerinitiative feierte den vorgezogenen Planungsauftrag für die Umgehungsstraße als vorweihnachtlichen Erfolg mit „Ja, ist denn schon Weihnachten“? Auch ein mobiler Überwachungstrupp war mit von der Partie.

Wie in jedem Jahr präsentierten auch die Bewohner der Lebenshilfewohngruppe aus Unterweißenbrunn mit Leiterin Annette Scheuring eine farbenfrohe Zugnummer, diesmal als Indianerstamm.

    
    

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