publiziert: 22.02.2009 13:18 Uhr
aktualisiert: 08.01.2010 11:23 Uhr
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Abenteuer in Großeneuscht und Afrika

Bei der Prunksitzung der Gro-Ka-Ge ging es Schlag auf Schlag

„Afrika“ war das Motto der Prunksitzung in Großeibstadt und dieses Motto war in den Gesichtern des Elferrates kaum zu übersehen: Schwarz bemalt und festlich geschmückt zeigte sich die Runde um Sitzungspräsident Fredi Breunig auf der Bühne und auch das Prinzenpaar Martin Jäger und Margit Zepter hatten sich passend zum Thema in Schale geworfen.

  • Sicher ein Höhepunkt des Abends: Martin Wachenbrönner und Margit Zep suchen Rat in einer Gesundheitssendung, landen aber bei einer Kochsendung. Kein Wunder, dass der Ehemann schon bald zum bestens dekorierten Truthahn wird.
  • Die Große Garde der GRO-KA-GE beim sehenswerten „Showtanz in der Unterwasserwelt“.
    FOTOs (2) Max Stuhl
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Ganz im Zeichen des Mottos ging es auf der Bühne mit afrikanischen Themen weiter. Den ersten Auftritt übernahm die Purzelgarde der RO-KA-GE mit einem „Stammestanz aus Afrika“ und erntete dafür viel Beifall. Trainiert wurde die Truppe von Birgit Knobling, Silvia Hoffmann, Susanne Bauer und Renate Lurz. Die Zugabewünsche des Publikums wurden vom Sitzungspräsidenten jedoch nicht erhört, denn das Programm war umfangreich, d

    
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Großeneuscht
Großeibstadt
22.02.2009
    
er Zeitplan musste eingehalten werden.

Es folgte der erste Einakter des Abends, in dem Otto Knobling gemeinsam mit Tochter Sonja die Kultfernsehsendung „Bauer sucht Frau“ nachspielte. Im nächsten Sketch trat „Sir“ Rainer Breunig auf, der sich als Hausmeister viel Applaus vom Publikum sicherte.

Der erste Showtanz des Abends kam von der Juniorengarde, die von Stefanie Schulz, Susanne Bauer und Birgit Knobling trainiert wird. Kurz vor der Pause ging Sitzungspräsident Fredi Breunig schließlich auf die Bühne und schlüpfte in die Rolle des „Kappeschild's Heinrich“ und zeigte sich als Schlagerfreund. Mit im Gepäck hatte er alte TOP-Hefte, in denen Schlagertexte abgedruckt waren. Geschmacksvoll aufgerollt wurde etwa der Schlager „Es war einmal ein treuer Husar“, den Manfred Filbry am Keyboard gemeinsam mit dem Gesang des Publikums wieder ins Gedächtnis rief. Besonders inspiriert hat Breunig die Aussage „der liebte sein Mädchen ein ganzes Jahr“, worauf ihm seine Frau zur Antwort gab: „Da siehst du mal, wie auf anderen Baustellen gearbeitet wird.“ Wer Fredi Breunig kennt weiß um sein Talent, mit dem er in der Faschingszeit sein Publikum zum lachen bringt. Parodiert wurde auch das Werk von Jürgen Drews, „des natürlichen Feindes jeden Mähdrescherfahrers“, wie ihn Breunig ankündigte und wieder musste das Publikum ran und den Klassiker „Ein Bett im Kornfeld“ vorsingen.

Besonders die Zeile „Die Grillen singen und es riecht nach Heu“ nahm Breunig aufs Korn. „Das ist als würde ich ein Bier trinken und sagen der Wein schmeckt aber gut.“, scherzte der Sitzungspräsident.

Kurz vor das Pause durften die „Prima Ballerinas“ mit ihrem Showtanz ran, schnell stellte sich heraus, dass es sich dabei nicht um tanzende Mädchen sondern um unsynchron tanzende Jungs handelte, die sich Trainer Harald Then für diesen Auftritt herausgesucht hat. Ebenfalls in der ersten Hälfte zu sehen war der Gardetanz der Großen Garde, die von Stefanie Schulz und Sandra Jucht trainiert wurden.

Nach einer kurzen Pause kündigte Fredi Breunig einen vielversprechenden zweiten Teil an. Zunächst führten die Abschter Fosenöchter ihren Gardetanz vor. „Diese Garde ist eine der besten in ganz Unterfranken“, erklärte Breunig und das sage er nicht, weil die Mädchen so hübsch seien, sondern weil sie bei der FEN-Auftaktssitzung in Volkach dabei sein durften.

Im Einwohnermeldeamt

Anschließend ging Otto Knobling als Blitzes Friedhelm aus Kleneuscht ein zweites Mal in die Bütt und präsentierte mit Birgit Weisensee den Einakter „Einwohnermeldeamt“. Über Steuertasten musste er dabei Fragen beantworten, was gehörig schief ging. Aus dem Vorhaben kurz etwas für Tante Frieda abzugeben, wurde eine sehenswerte Diskussion mit einer elektronischen Stimme des Einwohnermeldeamtes. Es folgte der Auftritt der Storchengarde Oberlauringen, die zwar nur mit sieben Tänzerinnen auftrat aber deshalb nicht weniger unterhaltsam war.

Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt der lokalen Faschingsgrößen Martin Wachenbrönner und Margit Zepter als „Anton und Alma“ und Rosi Gerner als Fernsehmoderatorin. „Du host ja einen klitschroten Rücken“, stellt Alma bei ihrem Mann Anton fest, der sich jedoch erfolgreich gegen einen Besuch beim Arzt stark machen kann. „Der will immer zehn Euro“, erklärt er seiner Frau. Die Beiden entschließen sich Rat bei der Fernsehserie „Dr. Sommer rät“ zu suchen, die jedoch ohne das Wissen des Ehepaares kurzfristig durch eine Kochsendung, in der es um die Zubereitung eines Truthahnes geht, ersetzt wurde. Die Szenen, in der Alma „ihren Mann“ mit Öl einreibt und schließlich einen Apfel in den Mund steckt, sorgten für tobenden Applaus beim Publikum.

Zu später Stunde trat die Große Garde der GRO-KA-Ge ein zweites Mal auf und zeigte einen Showtanz mit dem Thema „Unterwasserwelt“. Beim letzten Einakter betraten Christoph Wasser und Hubert Endres die Großeibstädter Bühne und warteten in der Rolle zweier alter Damen auf den Seniorenbus. Den Abschluss der Sitzung bildete das Männerballett.

Von unserem Mitarbeiter Maximilian Stuhl
    
    

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