aktualisiert: 07.03.2011 18:45 Uhr
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WARGOLSHAUSEN
Einfallsreichtum gegen Remmidemmi
2000 Faschingsnarren staunen und feiern beim Umzug der WaKaGe
Die Faschingshochburg wurde ihrem Ruf einmal mehr gerecht. Bei strahlendem Sonnenschein strömten über 2000 Menschen in das kleine Dorf, in dem einer der größten Umzüge der Region stattfindet.
Bald zwei Stunden dauerte es, bis sich der Zug durchs Dorf bewegt hatte. Wie gewohnt, war es eine bunte Vielfalt, die den Besuchern geboten wurde. Da gab es ein äußerst aufwendig gebautes traditionelles Oktoberfest mit Kettenkarussell und Hau-den-Lukas der WaKaGe, eine Fußgruppe mit bunten Glücksbringern, Störche, die für Nachwuchs sorgen oder einen römischen Palast samt Herrscher. Tiger und Sklaven wurden von Hohenroth nach Wargolshausen verlegt, die Obereßfelder Jugend hatte einen ausrangierten Bus zum „Starlight-Express“ umgebaut und die Mitglieder der Hendunger Sambagruppe müssen langsam blutige Finger haben, so oft wie sie heuer im Fasching schon unterwegs waren.
Ohrenschützer waren beim einen oder anderen Wagen, der vorüberzog, ein Muss. Denn so manche Gruppe glänzte weniger durch Einfallsreichtum, denn durch Lautstärke. Als Partyauftakt kam das allerdings gerade richtig, denn im Gästehaus ging's hinterher richtig los – und Schluss ist bekanntlich erst Aschermittwoch.
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