publiziert: 07.03.2011 15:50 Uhr
aktualisiert: 07.03.2011 16:54 Uhr
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Narretei auf der Baustelle

Gaudiwurm durch Mellrichstadt

65 Wagen, 20 Fußgruppen und 8000 Zuschauer: Die Altstadt war beim Umzug eine Partymeile.

  • Genug Frösche geküsst: So manche Prinzessin fand beim Faschingsumzug in Mellrichstadt auch einen Prinzen.
    Alle Fotos: Eckhard Heise
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Etwas holprig war's im Bereich um den Marktplatz herum, aber sonst hatten sich die Bauarbeiter alle Mühe gegeben, dass der Faschingsumzug hindernisfrei durch Mellrichstadt ziehen konnte. Auch die Sonne lugte zwischen den Wolken hervor, so dass einem fröhlichen Faschingstreiben nichts im Wege stand.

    
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MKG-Gaudiwurm 2011
Mellrichstadt
06.03.2011
    

Allerdings hatte die Wagenbauer offensichtlich eine gewisse Müdigkeit ergriffen. Mit 65 Wagen-Gespannen und 20 Fußgruppen war der Zug etwas kürzer als früher. Dafür säumten wieder rund 8000 Zuschauer die Straßen in und um die Altstadt. Fritz Büchs, zweiter Präsident der Mellrichstädter Karnevalsgesellschaft (MKG), ist denn auch zufrieden, dass der Zug reibungslos die Baustelle passieren konnte und freute sich über eine gelungene Veranstaltung.

An die vielen krachreichen und fantasiearmen Wagen müsse man sich wohl gewöhnen, bedauerte er. Aber es seien auch wieder eine Reihe von tollen Motiven verarbeitet worden, und die Fußgruppen hätten richtig Stimmung gemacht. Nennenswerte Probleme hat es laut Büchs nicht gegeben. Die Schnapsflaschen, die eingesammelt wurden, konnten sich die Besitzer später wieder abholen.

Alle Hände voll zu tun hatten die Beamten der Mellrichstädter Polizeiinspektion, als nach dem Umzug viele Besucher mit der Bahn nach Bad Neustadt fahren wollten. Die drei Züge zwischen 16 und 18 Uhr waren voll ausgelastet. Das Hauptaugenmerk richteten die Beamten darauf, das Überqueren der Gleise zu verhindern und das Geschiebe und Gedränge einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Ein dreijähriger Bub, der während des Spektakels verloren gegangen war, konnte nach kurzer Suche wieder wohlbehalten in die Obhut der Eltern zurückgegeben werden.

Gegen 18.30 Uhr kam es in der Bar der Oskar-Herbig-Halle zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der ein bisher Unbekannter einem jungen Mann eine Flasche auf den Kopf schlug. Nach der Behandlung durch den Notarzt wurde der Verletzte in das Neustädter Krankenhaus eingeliefert, das er mittlerweile aber schon wieder verlassen hat. Außer zur Behandlung einiger kleiner Blessuren verbrachte der Rettungsdienst einen ruhigen Nachmittag.

ONLINE-TIPP

Jede Menge Bilder vom Umzug unter www.mainpost.de/fasching

Von unserem Mitarbeiter Eckhard Heise
    
    

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