aktualisiert: 06.03.2011 19:21 Uhr
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STADTLAURINGEN
Cowboys, Goldbarren und der Papst
Köpperfasching wandelte auf der legendären Route 66 durch die USA
(til) Auf eine närrische Reise auf der legendären Route 66 haben sich die „Köpper“ in Stadtlauringen begeben. Manfred Dietz und Jenny Hey nahmen ihre Gäste mit, wobei die Route 66, wie sie erzählten, komplett asphaltiert ist – im Gegensatz zur Strecke von Stadtlauringen nach Hofheim. In alter Goldgräbermanier wurden alle Akteure mit Goldbarren belohnt.
Zu Amerika gehört auch die Show. Deutlich zu spüren war die Las-Vegas-Atmosphäre beim Auftritt der Garde, die ihre hübschen Beine schwang. Bühne frei für Cowboys und Indianer hieß es bei den Minis, die mit ihren Steckenpferden die Bühne eroberten. Beim „Schnackseln“ für den Weltfrieden kannte sich der Gruber Seppi (Tobias Zirkelbach) als uriger Bayer bestens aus: ein verbales Dauerfeuer von den wichtigen Dingen im Leben. Wogegen sich Klaus und Andreas König als Bauern beim Lösen eines Kreuzworträtsels schwierigen Fragen stellten und definitiv klärten, dass die CSU keine beliebte bayerische Partei sein kann. Hubert Braun und Claudia Steger befassten sich als die zwei Superfrauen mit kurioser Kundenberatung. Eine Fleischereifachverkäuferin-Ausbildung als Allianzmanagerin bei der Gemeinde sei von Vorteil, meinten sie: Denn auch da gibt es immer mal beleidigte Leberwürste.
Zum Brüllen komisch war der Abgesandte aus Rom (Hartmut Beck) mit seinem Übersetzer (Hubert Braun) und Gerhard Gock. Die drei überbrachten jetzt schon Grüße vom Papst zur 150-Jahr-Feier des TSV Stadtlauringen im nächsten Jahr. Auch wenn ihm der Duft der Biogasanlage ein wenig in die Nase stieg, ließ der Abgesandte Don Camillo (Pfarrer Benno von Bundschuh) und Peppone (Bürgermeister Friedel Heckenlauer) entschuldigen, wie von seinem Übersetzer Hubertus den Gästen erklärt wurde und gab erheiternde Vorschläge für die Festlichkeiten der TSV.
Auch die Lauringer Quattro-, Quetsche- und Quatsch-Foniker (Günter Binczyk, Elisabeth Bauer, Klaus König und Wilfried Höhne) wussten allerhand zu berichten. Von der neuen, geplanten Tankstelle auf dem Friedhof, dem Laster des Schnee schieben, bis hin zum pfahlgespickten Marktplatz nahmen sie das Gemeindegeschehen unter die Lupe.
Neben den Tänzen, die die Teenie-Köpper zu Michael-Jackson-Klassikern und die Jazz-Tanz-Gruppe zu den Blues Brothers einstudiert hatten, sorgten auch die Leistungen der Turner und Turner-Kids für Stimmung in der Festhalle. Mit spektakulären Einlagen flogen die Turner regelrecht über die Bühne – nicht ohne die Komik zu vergessen. Während die männlichen Cheerleader das Publikum erheiterten, brachten die Damen im Schwarzlicht es zum Staunen – ganz wie in Las Vegas, wo die närrische Reise der Köpper endete.
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Die neuesten Kommentare
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meinnameisthase (2 Kommentare) am 08.03.2011 16:24
Köpper Helau!Sehr schöner Bericht! Schöne Bilder! War ne super Faschingssitzung!!!
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