publiziert: 08.03.2011 18:00 Uhr
aktualisiert: 08.03.2011 18:07 Uhr
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Zuschauer-Tsunami beim Faschingszug

40 000 Narren verursachen Welle der Begeisterung
  • „Hey, was geht ab“: Die Interessengemeinschaft Zugleitung Heidingsfeld ärgerte sich wegen der geplanten Landesgartenschau grün.
    Foto: Franz Nickel
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Einen Faschingszug der Superlative erlebten laut Polizeiangaben geschätzte 40 000 kleine und große Narren am Dienstagnachmittag im Städtle. So ein großer Zuschauer-Tsunami schwappte noch nie bei diesem traditionsreichen Gaudiwurm durch die Straßen und Gassen. Auf der Woge der Begeisterung ließen sich 63 Gruppen und sieben Musikkapellen mit insgesamt rund 2100 Teilnehmern tragen.

    
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hätzfelderzug
Würzburg
08.03.2011
    

Am Rathaus und an der Reuterstraße heizten die beiden Sprecher Heinz Bonfig und Martin Trageser dem närrischen Fußvolk kräftig ein und impften sie mit Informationen. Bereits zum 33. Mal sorgte der Spielmannszug der Turngemeinde Würzburg-Heidingsfeld für Stimmung.

Bei strahlendem Sonnenschein feierten Mitwirkende und Publikum den Höhepunkt der fünften Jahreszeit. Die Interessengemeinschaft Zugleitung gehörte mit ihrem Motivwagen zur Landesgartenschau zu den Gruppen, die aufgrund ihrer Ideen besonders positiv auffielen. „Wer das bezahlt ist ganz egal, der OB steht ja nicht mehr zur Wahl“, lautete ihre provokative These.

Kunterbunter Haufen

Die Laufgruppe „Läushämmel“ präsentierte sich als kunterbunter Haufen „Schräger Vögel“, die Freien Turner Heidingsfeld traten ebenfalls farbenfroh als Gaukler auf. Der Sportverein Heidingsfeld schickte die kleinen Messis und Ronaldos auf den Rasen, um die Weltmeisterschaft 2026 ins Städtle zu holen. „Wir lassen uns nicht PISAcken“ meinten die Grundschüler vom Heuchelhof im Schatten eines schiefen Turms.

Ansonsten nahmen die Narren vor allem Bauthemen auf die Schippe, beispielsweise die „Schlaglochfüller“ aus Grombühl. Nicht nur in der Stadt bleibt bei so manchen Projekt kein Stein auf dem anderen, unter anderem kündigten die Gäste aus Veitshöchheim den Umbau der Mainfrankensäle an.

Von unserem Mitarbeiter Franz Nickel
    
    

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